Was macht Arbeit mit mir?

„In dem wir arbeiten, begegnen wir der Welt“[1] : 1. der äußeren Welt, 2. der Welt mit uns selbst,  unseren Potenzialen, unserem Körper, unseren Sinnen, und unseren Grenzen und 3. der Welt mit unserem sozialen Umfeld. Arbeit macht einen großen Teil unseres Lebens aus: Arbeit ernährt uns, strukturiert den Tag, fordert uns und gibt – wenn es gut läuft – dem Leben Sinn.

Arbeit ist anstrengend, Punkt. Das Reclamsche Lexikon der Soziologie definiert Arbeit als eine Tätigkeit, die mit Mühe, sowie körperlicher Belastung oder geistiger Anstrengung zur Sicherung des Lebensunterhalts verbunden ist. Das hat sich in den letzten 30 Jahren nicht geändert. Aber der Modus und die Bedeutung von Arbeit haben sich innerhalb von drei Generationen grundlegend verändert und sind Ausdruck unserer sich wandelnden Zeitgeschichte.  Der amerikanische Soziologe Richard Sennett  benennt  in seinem Buch  aus dem Jahre 1998 Der flexible Mensch  die Auswirkungen der Globalisierung  mit der  Beschleunigung der Arbeitsorganisation, den stetig wachsenden Leistungsanforderungen, der zunehmenden Unsicherheit der Beschäftigungsverhältnisse sowie der Notwendigkeit nach allzeitbereitem  Wohnortwechsel. In dieser Folge können heute immer weniger Menschen gut von dem leben, was sie durch Arbeit verdienen, immer mehr Menschen sind trotz Beschäftigung arm.

Und nach der Erwerbsarbeit wollen in der  täglichen Freizeit auch noch die Hausarbeit, die Beziehungsarbeit, die Kindererziehung, das Kümmern und Sorgen um die Familie erledigt werden.

Ist Arbeit Leben oder ist Arbeit zu wenig Zeit zum Leben? Wie denken die Jugendlichen darüber, wie die ältere Generation, für die das berufliche Leben und der Arbeitsalltag schon eine Weile zurück liegen? Was bedeutet Arbeit für das Selbstverständnis und von Alt und Jung?



[1] Joachim Bauer, Arbeit, Karl Blessing Verlag 2013

Bilder der Ausstellung “Geld regiert die Welt”

von Dominik, am 3. Februar 2014 | Keine Kommentare bisher

Hier sind eine paar weitere Bilder von der Ausstellung in der Auferstehungskirche und ihrer Eröffnung am 20. Januar.


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Eröffnung der Ausstellung “Geld regiert die Welt”

von Dominik, am 21. Januar 2014 | Keine Kommentare bisher

Gestern wurde in der Auferstehungskirche in Köln-Bocklemünd (Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln) die Ausstellung “Geld regiert die Welt – Perspektiven von Jung und Alt” eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 20. März 2014, dienstags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Gezeigt werden Fotografien, die im Rahmen des Workshops „Arbeit und Geld – Perspektiven von Alt und Jung auf www.generationenblog.de“ in der Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern der Max-Ernst-Gesamtschule und älteren Menschen aus der Umgebung entstanden sind.

Eröffnung der Ausstellung "Geld regiert die Welt"

Workshop-Teilnehmerin Erika Gnasso mit Besucherinnen der Ausstellungseröffnung

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Geld und Schulden in der postindustriellen Welt

von Dominik, am 16. Januar 2014 | Keine Kommentare bisher

Heute Abend beginnt die höchst interessante “NEW INDUSTRIES KONFERENZ: Geld und Schulden postindustriellen Welt” in Dortmund. Die viertägige Konferenz beschäftigt sich mit der globalen Finanzwirtschaft, den Auswirkungen der Deindustrialisierung und der Entwicklung neuer Industrieformen.

Veranstalter ist der Hartware MedienKunstVerein (HMKV), dessen Ausstellungen und Projekte immer eine Reise wert sind.

Ausstellung “Geld regiert die Welt”

von Dominik, am 20. Dezember 2013 | Keine Kommentare bisher

„Geld regiert die Welt – Perspektiven von Jung und Alt“

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“ der SK Stiftung Kultur

20. Januar bis 20. März 2014, dienstags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr

Ort: Auferstehungskirche, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln

Wir laden herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, 20. Januar 2014 um 15 Uhr in der Auferstehungskirche ein! Nach einer Begrüßung durch Pfarrerin Sybille Noack-Mündemann wird Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes ein Grußwort sprechen. Sie ist seit 2012 Patin des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“. (weiterlesen …)

New Industries Festival

von Dominik, am 23. Oktober 2013 | Keine Kommentare bisher

HMKV im Dortmunder U, New Industries Festival, Eroeffnungsabend, 2013-1014, © Andrea Eichardt

Noch bis zum 2. März 2014 findet in Dortmund das “NEW INDUSTRIES FESTIVAL” statt, das mit einem eindrucksvollen und sehr vielfältigen Programm unter anderem die Themen Arbeit und Geld und deren historische Entwicklung in den Blick nimmt.

“In Ausstellungen, Installationen, Konferenzen, Workshops, Filmprogrammen und Performances beschäftigt sich das internationale Festival fünf Monate lang mit der Vergangenheit und der Zukunft der Industrie. Das vom HMKV initiierte NEW INDUSTRIES FESTIVAL fragt danach, wie wir zu dem wurden, was wir sind, welche Industrien uns heute umgeben und prägen und welchen gestalterischen Einfluss die Menschen auf die Mechanismen von Industrie- und Arbeitswelt haben.” (Pressemitteilung)

“Mein Leben. Meine Zukunft. Meine Ausbildung?”

von Dominik, am 21. Oktober 2013 | Keine Kommentare bisher

Am 13. November 2013 kommen Jugendliche mit Experten aus Wirtschaft und Politik sowie Vertretern verschiedener Berufswelten über ihre Ideen einer beruflichen Zukunft ins Gespräch. Der “Generationendialog 2013″ wird von der RheinFlanke gGmbH veranstaltet und findet im Börsensaal der IHK Köln statt.

Filmreihe: Perspektiven und Entwürfe von Arbeit

von Dominik, am 1. Oktober 2013 | Keine Kommentare bisher

“Sitzend überleben” (D 2001) von Carolin Schmitz, KHM

Am 4., 11. und 18. November 2013 veranstaltet die Filmreihe Köln in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) eine Filmreihe zum Thema Arbeit. Unter dem Titel “Wir stellen ein: Perspektiven und Entwürfe von Arbeit im Film” werden jeweils um 19 Uhr dokumentarische, experimentelle, wissenschaftliche und fiktionale Kurzfilme im Filmhaus Köln gezeigt. Der Programmflyer kann hier heruntergeladen werden.

“Silver workers – Arbeit im Ruhestand”

von Dominik, am 9. September 2013 | Keine Kommentare bisher

Veranstaltungshinweis: “Rentner in Deutschland haben statistisch eine immer längere Zeitspanne vor sich, in der sie noch fit und leistungsfähig sind. Viele bleiben im Alter berufstätig, auch wenn die Rente reicht. Was motiviert diese so genannten »silver workers«? Sind sie die Antwort auf den Fachkräftemangel? Welche Arbeitsbedingungen müssen Unternehmen Älteren bieten? Dies diskutiert die Wirtschaftspsychologin und Studienpreisnominierte Leena Pundt am 11. September 2013 mit dem Ex-McKinsey-Chef Herbert Henzler und Werner Eichhorst vom Institut zur Zukunft der Arbeit und Andreas Schwab von »Erfahrung Deutschland« im KörberForum.”

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Die Schüler als Arbeitshilfe im Rahmen von Projekten für die Verschönerung der Schulanlagen

von Jan und Juergen und Nuri, am 12. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

Jürgen: Nuri, Jan, macht ihr hier auf der Schule auch etwas anderes als lernen?
Jan: Jürgen, wir haben Hände und Grips, die wir auch der Schule zur Verfügung stellen.
Jürgen:Nuri, verrichtet ihr auch körperliche Arbeit?
Nuri:Ja, schon einmal auf dem Schulhof,auf dem geistige und körperliche Arbeit geleistet wird.
Jürgen:Das ist ja erstaunenswert, da wird ja ein große Gartenanlage installiert mit vielen Einzelbeeten und eine Barfußanlage aus unterschiedlichen Steinen.
Jan/Nuri:Die Schülerprojektgruppe hat die Anlage geplant und baut sie für das Schulfest auf. Festgelegte Gruppen errichten die Blumenbeete, ein Beet mit einem Springbrunnen und die Barfußanlage. Andere waren vorhin im Wald und haben alte Äste gesammelt,  die sie als Wegbegrenzung auslegen
Jürgen:Da ist viel geistige und körperliche Arbeit geleistet worden. Lass uns das Ergebnis einmal ansehen.

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Mein Hobby mache ich zum Beruf

von Marlene und Rumeysa, am 11. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

M: Wieso möchtest du Lehrerin für Englisch und Sport werden?
R: Die englische Sprache fasziniert mich von Tag zu Tag. Zum einen weil es auch zu den Weltsprachen gehört zum anderen weil es eine sehr schöne Sprache ist. Ich liebe es Sport zu treiben. Es gehört auch zu meinen Hobbies. Wieso sollte ich mein Hobby nicht zu meinem Beruf machen?

M: Welche Sportart gefällt Dir besonders gut?
R: Mir gefallen alle Ballsportarten, am meisten jedoch mag ich es Basketball zu spielen.

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Bildung kostet

von Caner und Erika, am 11. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

Schülerin(81): Ich möchte gern weiter lernen. Kannst du mir helfen, türkisch zu lernen?
Lehrer(18): Klar kann ich dir helfen; wenn du möchtest, können wir mit Wörtern wie “Willkommen” anfangen?
Schülerin: einverstanden.
Lehrer: Willkommen bedeutet “hosgeldin”.
Schülerin: ist türkisch schwierig?
Lehrer: wenn man fleißig übt, ist es einfach zu lernen.
Schülerin: können wir 2 x wöchentlich nachmittags beginnen?
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Die nervige Chefin

von Aysenur und Ebru und Georges, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

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Generationenporträt

von Arif und Guelter und Jannis, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

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Rümeysa, 18, Wunschberuf : Englisch- & Sportlehrerin ; Gülter, 66, Schneiderin; Arif, 18, Wunschberuf : Banking & Finance ; Jannis, 18, Wunschberuf: unentschlossen

Generationenportrait 2

von Jan und Juergen und Nuri, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

Juergen (75) Diplomingenieur der Nachrichtentechnik
Jan (18) Wunschberuf: Versicherungsfachangestellter

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Begegnung der Generationen

von Christine und Hubert, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

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Steuerbeamter / Steuerberatung (74) und Schülerin (19)

Generationenportrait

von Jan und Juergen und Nuri, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

Juergen (75)  Diplomingenieur der  Nachrichtentechnik
Nuri (18) Wunschberuf: Pilot

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Erika und Caner

von Caner und Erika, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

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Übersetzerin 81,  Schüler 18 (Wunschberuf: Maschinenbauingenieur)

Seite an Seite in die Zukunft

von Marlene und Rumeysa, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

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Wunschberuf: Englisch- und Sportlehrerin, 18; Früherer Beruf: Fachlehrerin für Sozialpädagogik, 67

Noemi und Hilke

von Hilke und Noemi, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher
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Generationenportrait

Noemi 18. Wunschberuf (Tierärztin)  Hilke 70. Familienbetrieb (Getränke Großhandel)

Generationen und Berufe

von Aysenur und Ebru und Georges, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

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Christine ist 19, Schülerin. Hubert ist  74, Steuerbeamter/Steuerberatung. Georges ist 62, Lehrer. Ebru ist 20, Schülerin Wunschberuf: Politikerin.