Zeit meines Lebens

Wie blicken Jung und Alt auf das Leben? Wo begegnen sich die Blicke – wo sind die Generationen voneinander entfernt? Wie fühlt sich das Leben an – wie die Vergänglichkeit? Das Kurzfilmprogramm beleuchtet mit einer Mischung aus zeitgenössischen, historischen und künstlerischen Kurzfilmen, Werbeclips, Videoarbeiten, Kurz-Dokumentarfilmen und Musikvideos unterschiedlichste Facetten des Alterns und der Begegnung von Generationen und lädt zugleich zum Schmunzeln und zur Reflektion ein.

Die SK Stiftung Kultur legt seit 2012 den Schwerpunkt ihrer Projekte der Medienkunstvermittlung auf den Dialog der Generationen – und so geht es auch in diesem Filmprogramm um Geschichten und Gedanken über das Älterwerden und Situationen zwischen Alt und Jung.


You and Me (Karsten Krause, D 2009) und The Terrace / San Thuong (Nguyen Ha Phong, VIE 2006), beide aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

Die Arbeit „La Familia“ der Medienkünstlerin Mariana Vassileva präsentiert beispielsweise das Genrebild einer südamerikanischen Familie in Form eines vergnüglichen, generationenübergreifenden Fotoalbums. „You and Me“ von Karsten Krause zeigt auf sehr poetische Art und Weise eine Frau, die über mehrere Jahrzehnte immer wieder auf die Videokamera ihres Mannes zuläuft. Ein Manifest vergänglicher Zeit – und unvergänglicher Gefühle – über das Altern. Auf einen im wahrsten Sinne „fabelhaften“ Ausflug nach Vietnam entführt uns der Kurzfilm „The Terrace“: Ein Vater, ein Sohn, ein Papagei und das Tagebuch der verstorbenen Mutter sind die Zutaten aus denen der Regisseur Ngyuen Ha Phong eine wunderschöne Geschichte strickt, über Nachsicht und Rücksicht zwischen den Generationen.

Zeit meines Lebens – Über Begegnungen von Jung und Alt

Ein Filmprogramm der SK Stiftung Kultur, zusammengestellt von Dominik Bühler, Birgit Hauska und Nina Waibel.

Am 2. Mai 2014 wurde “Zeit meines Lebens” im Rahmen von Art & Amen in der Kirche St. Michael (Brüsseler Platz 1, 50674 Köln) zum ersten Mal präsentiert. Am 4. Juli 2015 haben wir in der Kino-Lounge der Generationeninsel des Deutschen Seniorentags in Frankfurt a.M. Einblicke in das Filmprogramm gegeben. Am 31. Oktober 2015 wurde das Programm im Rahmen des Internationalen Filmfestivals STORYBOARD – Kino der Generationen in der Schauburg in Dortmund vorgeführt.

Weitere Aufführungen an anderen Orten sind in Planung.

Filme:
A Journey Across Grandmother (Meghana Bisiner, GB 2005, 6’, *)
A Portrait Of Ga (Margaret Tait, GB 1952, 4’)
Entinen Mies (Lale Nalpantoglu, D 2001, 5′)
La Familia (Mariana Vassileva, Col 2009, 2’)
Girl Power (Per Carleson, S 2004, 4’)
Kumm mer lääve (Kasalla) (Mark Calin Caliman, D 2013, 6‘)
Kwiz (Renaud Callebaut, B 2006, 6‘)
Pierrick (Clément Abbey & Arthur Lecouturier, B 2013, 10’)
Start Something New / Empieza algo nuevo – IKEA Spot (Pep Bosch, E 2013, 2′)
Sterben nicht vorgesehen (Matthias Stoll, D 2012, 25‘)
The Terrace / San Thuong (Nguyen Ha Phong, VIE 2006, 12’, *)
Undressing My Mother (Ken Wardrop, IR 2004, 6’)
Viva Young – Taco Bell Spot (Noam Murro, USA 2013, 1′)
Wagah (Supriyo Sen, D/IND 2009, 12’)
We are happy from ITALY – Pharrell Williams (we are old) (David Cogni, Paolo Lobbia, Gianpaolo Rizziato, Giacomo Zanni, I 2014, 2′)
You and Me (Karsten Krause, D 2009, 4‘, *)
Zwischen vier und sechs (Corinna Schnitt, D 1998, 6‘)

(* aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen)

Gesamtspielzeit ca. 115 Min. Variationen in der Auswahl und Reihenfolge sind möglich.

Kurzfilmprogramme im Filmforum

von Dominik, am 16. November 2016 | Keine Kommentare bisher

Look Beyond Borders (Regie: Bartosz Dombrowski, Polen / Deutschland 2016)

Wir präsentieren zwei unserer Kurzfilmprogramme auf der großen Leinwand! Gezeigt werden unterhaltsame und zum Nachdenken anregende zeitgenössische, historische und künstlerische Kurzfilme, Werbeclips, Videoarbeiten, Dokumentarfilme und Musikvideos.

Zeit meines Lebens – Über Begegnungen von Jung und Alt
Donnerstag, 12. Januar 2017, 19 Uhr
Filmforum im Museum Ludwig
Eintritt 5 € / ermäßigt 3,50 €
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Das Eigene und das Fremde
Samstag, 14. Januar 2017, 19 Uhr
Filmforum im Museum Ludwig
Eintritt 5 € / ermäßigt 3,50 €
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Das erste Programm beleuchtet explizit das Miteinander der Generationen, aber auch im zweiten Programm spielt der Dialog zwischen Jung und Alt eine wichtige Rolle. Für weitere Informationen zu den Programmen bitte einfach auf den jeweiligen Titel klicken…

Wir freuen uns, euch im Januar im Filmforum zu sehen!

Filmprogramm ZEIT MEINES LEBENS beim Filmfestival STORYBOARD – Kino der Generationen

von Dominik, am 29. Juni 2015 | Keine Kommentare bisher

A Portrait of Ga (Regie: Margaret Tait, Großbritannien 1952, Kurzdokumentarfilm, 4’), Bild: LUX, London

Am 31. Oktober 2015 um 16:00 Uhr wird unser Kurzfilmprogramm “Zeit meines Lebens – Über Begegnungen von Jung und Alt” im Rahmen des Internationalen Filmfestivals STORYBOARD – Kino der Generationen in der Schauburg in Dortmund vorgeführt.

Generationeninsel beim Deutschen Seniorentag

von Dominik, am 25. Juni 2015 | Keine Kommentare bisher

Wir freuen uns, am 4. Juli 2015 im Programm der Generationeninsel beim Deutschen Seniorentag im Congress Center Messe Frankfurt a.M. vertreten zu sein. Um 14 Uhr sprechen wir über unsere Generationenprojekte. In der Kino-Lounge, die vom Europäischen Filmfestival der Generationen koordiniert wird, geben wir am selben Tag um 11:30 Uhr und 12:30 Uhr Einblicke in unser Kurzfilmprogramm „Zeit meines Lebens – Über Begegnungen von Jung und Alt“.

Das Programm der Generationeninsel ist hier zu finden.

Viva Young

von birgit, am 30. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Viva Young – Taco Bell (Regie: Noam Murro, USA 2013, Werbespot, 1′)

Ein Werbeclip aus dem Hause der amerikanischen Lebensmittelkette Taco Bell, die auf Tex-Mex-Fastfood spezialisiert ist. Und siehe da, die Tacos schmecken auch den Älteren. Oder sind sie gar der Schlüssel zum prallen Leben?

Entinen Mies

von birgit, am 30. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Entinen Mies (Regie: Lale Nalpantoglu, Deutschland 2001, Kurzspielfilm, 5′)

Wir sehen eine Kamerachoreographie, bei der aus dem Himmel in Vogelperspektive auf die Erde gewirkt und geschaut wird. Die Jungen machen die Musik, die Älteren tanzen und mit ihnen die Lebensfreude. Entinen Mies offenbart, dass das Umsetzen von Sehnsüchten und Wünschen keine Frage des Alters ist.

Start Something New (Empieza algo nuevo)

von nina, am 29. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Start Something New (Empieza algo nuevo) – IKEA (Regie: Pep Bosch, Spanien 2013, Werbespot, 2′)

Warum immer die gleiche Sicht auf die Dinge haben? Mit einem knallpinken Klappstuhl im Gepäck eröffnen sich ungeahnte Perspektiven…

Sterben nicht vorgesehen

von Dominik, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Sterben nicht vorgesehen (Regie: Matthias Stoll, Deutschland 2012, Kurzdokumentarfilm, 25′)

Matthias Stoll erinnert mit seinem sehr persönlichen Dokumentarfilm an seinen Vater und ihre Beziehung zueinander und blickt auf originelle und fesselnde Weise darauf, was war und was bleibt.

Kumm mer lääve (Kasalla)

von Dominik, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Kumm mer lääve (Kasalla) (Regie: Mark Calin Caliman, Deutschland 2013, Musikvideo, 6‘)

“Komm wir leben, bevor wir sterben.” Aus dem Kontext gerissen eine banale Zeile, wird sie im aktuellen Musikvideo der Nachwuchsstars des Kölner Karnevals mit einer riesigen Portion Leben gefüllt. Die gealterten Bandmitglieder von Kasalla lassen als Bewohner einer Seniorenresidenz die Sau raus. “Lasst uns heute laut sein, vielleicht ist morgen alles still.”

(Foto: Kasalla, Fotograf: Torben Köster)

Pierrick

von Dominik, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Pierrick (Regie: Clément Abbey & Arthur Lecouturier, Belgien 2013, Kurzspielfilm, 10′)

Was können zwei Generationen für einander sein? Eine tragische Geschichte über den Umgang mit Trauer – bildgewaltig und dicht erzählt, voller emotionaler Kraft. Blicke, Körper, Gesten und Furchen in Gesichtern und Landschaften.

La Familia

von Dominik, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

La Familia (Regie: Mariana Vassileva, Kolumbien 2009, Videokunst, 2′)

Die Videoarbeit der Medienkünstlerin Mariana Vassileva präsentiert das Genrebild einer südamerikanischen Familie in Form eines vergnüglichen, generationenübergreifenden Fotoalbums.

You and Me

von birgit, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

You and Me (Regie: Karsten Krause, Deutschland 2009, Collage, 4′, aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen)

Ein kleiner, feiner Film mit Filmmaterial auf Super 8 gedreht aus dem Archiv der Großeltern von Karsten Krause. Auf der Tonebene setzt Karsten Krause das gesprochene Liebesgedicht „may i feel said he“ von E.E. Cummings dagegen. Ein Manifest vergänglicher Zeit und unvergänglicher Gefühle über das Altern.

Zwischen vier und sechs

von birgit, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Zwischen vier und sechs (Regie: Corinna Schnitt, Deutschland 1998, Kurzfilm, 6′)

Auch nach der Pensionierung  ist der Sonntag ein heiliger Familientag mit einer rituellen gemeinsamen Unternehmung geblieben, aber was für einer…. Und die längst erwachsene Tochter blickt zurück auf die geregelten Abläufe einer behüteten Kindheit in einer deutschen Kleinstadt. Was kann schöner sein oder bleibt mir die Luft weg?

A Journey Across Grandmother

von nina, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

A Journey Across Grandmother (Meghana Bisiner, GB 2005, Animation, 6’, aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen)

Eine liebevolle und poetische Animation über die große Liebe eines Mädchens zu ihrer Großmutter.

San Thuong / The Terrace

von nina, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

The Terrace/San Thuong (Nguyen Ha Phong, VIE 2006, Kurzspielfilm, 12’, aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen)

Auf einen im wahrsten Sinne „fabelhaften“ Ausflug nach Vietnam entführt uns dieser Kurzfilm: Ein Vater, ein Sohn, ein Papagei und das Tagebuch der verstorbenen Mutter sind die Zutaten aus denen Phong eine wunderschöne Geschichte strickt, über Nachsicht und Rücksicht zwischen den Generationen.

Girl Power

von birgit, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Girl Power (Regie: Per Carleson, Schweden 2004, Kurzspielfilm, 4′)

Ein Stück schwedisches Fahrradglück und ich denke an Lotta aus der Krachmacherstraße.  Aus einem roten PKW, einem Mountainbike  und einer älteren Dame mit Hut und Hausschuhen webt der schwedische Regisseur Per Carleson den Stoff dieses kurzen Spielfilms, der uns mit einem Lächeln zurück lässt.

Wagah

von nina, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Wagah (Supriyo Sen, D/IND 2009, Kurzdokumentarfilm, 12’)

Jeden Abend wird der einzige Grenzübergang an der über 3000 km langen Grenze zwischen Pakistan und Indien zum Ort eines Spektakels für die ganze Familie. Inder und Pakistani, ob jung, ob alt, versammeln sich in Wagah, um das ritualisierte Schließen der Tore zu bestaunen…

In farbenfrohen, gewaltigen Bildern lässt Supriyo Sen seine kindlichen Protagonisten über diesen ungewöhnlichen Ort sinnieren. Eine Dokumentation über Grenzen, die trennen und einen zugleich. Ein Film, der zum Nachdenken anregt.

Undressing my Mother

von nina, am 28. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Undressing My Mother (Ken Wardrop, IR 2004, Kurzdokumentarfilm, 6’)

Ein mutiges Portrait des irischen Filmemachers Ken Wardrop über seine Mutter. Ihr nackter Körper – durch Wardrops Filmkunst zur Skulptur erhoben – erzählt eine Geschichte voll Leben und Liebe.

Happy (we are old)

von Dominik, am 26. April 2014 | Keine Kommentare bisher

We are happy from ITALY – Pharrell Williams (we are old) (Regie: David Cogni, Paolo Lobbia, Gianpaolo Rizziato, Giacomo Zanni, Italien 2014, Musikvideo, 2′)

Eines der unzähligen Beispiele dafür, wie schön es sein kann, alt zu sein und dass nicht nur die junge Generation an den viralen Phänomenen des Youtube-Zeitalters teil hat.

A Portrait of Ga

von Dominik, am 25. April 2014 | Keine Kommentare bisher

A Portrait of Ga (Regie: Margaret Tait, Großbritannien 1952, Kurzdokumentarfilm, 4’)

Mit wenigen, warmen Bildern voller visueller Kraft gelingt der Filmemacherin eine berührend poetische Hommage an ihre Mutter und die Landschaft ihrer schottischen Heimat.

(Bild: Courtesy of LUX, London)

Kwiz

von Dominik, am 24. April 2014 | Keine Kommentare bisher

Kwiz (Regie: Renaud Callebaut, Belgien 2006, Kurzspielfilm, 6‘)

Handyklingeltöne und die Ikonen der klassischen Musik. Wer kennt die Komponisten? Zwei ältere Damen geraten im Wartezimmer einer Arztpraxis in einen irrwitzigen Wettstreit.