Wohin mit den Bildern?

In Zeiten der unkontrollierbaren Daten und Bilderflut des Internets geht es einmal mehr darum, ganz bewusst zu entscheiden, welche Erinnerungsbilder für uns wichtig sind und was in Zeiten der Massenarchivierung doch lieber vergessen werden darf. Das Smartphone, Instagram, Pinterest und Facebook ersetzen heute das Fotoalbum. Tausende Fotos unseres Alltags werden digital gespeichert. Wir können sie jederzeit und überall abrufen, anschauen, an Freund*innen und Bekannte schicken, teilen und liken.

Wie erkenne ich, welche Fotos für mein Erinnern von Bedeutung sind? Was ist der Vorteil eines analogen Fotoalbums und wie gestalte ich es? Im Workshop haben wir gemeinsam unseren Blick geschärft, uns über Erinnerungen und den Umgang mit Bildern ausgetauscht, Fotos gemacht, eine Auswahl getroffen und wunderbare, analoge Fotoalben erstellt.

Wohin mit all den Bildern? Zurück zum Fotoalbum!

WorkshopleitungAnna Hepp (Kölner Künstlerin) und Dominik Bühler (SK Stiftung Kultur)

Termin: 28. bis 30. Juni 2017, jeweils 8:00 bis 13:25 Uhr

Ort: Gesamtschule Nippes, Paul-Humburg-Straße 13, 50737 Köln

Teilnehmer*innen: Personen ab 55 Jahren & Schüler*innen des 6. Jahrgangs

Vorkenntnisse und eigenes Equipment waren für die Teilnahme nicht erforderlich. Der Workshop wurde veranstaltet von der SK Stiftung Kultur.

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderfond Kultur & Alter).

Fotos aus dem Workshop “Wohin mit all den Bildern?”

von Dominik, am 5. Juli 2017 | Keine Kommentare bisher

Fotodokumentation von Janet Sinica: