Geld regiert die Welt

Geld bestimmt viele Bereiche des Lebens. Nicht nur auf gesellschaftlicher Ebene – man denke nur an Banken- und Währungskrisen, Staatsverschuldungen oder Sozialsysteme –, auch für jeden Einzelnen spielt es eine wesentliche Rolle. Vom Taschengeld bis zur Rente – in allen Lebensphasen ist es ein stetiger Begleiter. Es gibt wenig, das man nicht mit Geld kaufen oder zumindest beeinflussen könnte. Einerseits ist Geld etwas, das wir tagtäglich in den Händen halten, mit dem wir wie selbstverständlich umgehen; ein universelles Tauschmittel, mit dem man das Lebensnotwendige bezahlen kann; ein Wertspeicher, der Vermögen messbar und beschreibbar macht. Andererseits ist es ein Symbol, dem in der menschlichen Interaktion Bedeutungen zugeschrieben werden und das wiederum Auswirkungen auf menschliche Formen des Zusammenlebens hat. Der Soziologe Aldo Haesler bezeichnet Geld in diesem Kontext sogar als „Leitmedium der Moderne“, das die gesamte gesellschaftliche Kommunikation bestimmt. Auch der soziologische Klassiker Georg Simmel sah es in seiner Philosophie des Geldes (1900) als treibende Kraft der gesellschaftlichen Entwicklung und sprach ihm einen entscheidenden Einfluss auf die Einstellungen des Individuums zu. Wie diese Auswirkungen nun aber konkret aussehen, ob Reichtum zum Beispiel glücklich macht, darüber streiten heute die Wissenschaftler.

Geld bestimmt Machtverhältnisse, steht für Erfolg, Sicherheit, Anerkennung und Lebensqualität aber auch für Gier, Neid oder amoralisches Verhalten. Geld polarisiert. Unzählige Weisheiten und Redewendungen zeugen davon. Vermögen steht immer auch Verschuldung gegenüber, dem Reichtum die Armut, der Freiheit die Zwänge. Die Blickwinkel auf Geld und die daraus resultierenden Einstellungen unterscheiden sich je nach sozialer Lage, Alter oder gemachten Erfahrungen deutlich.

Im alltäglichen Umgang mit dem Geld kann man grob drei Phasen unterscheiden. Das Verdienen von Geld, das Besitzen bzw. Verwalten sowie das Ausgeben. Denken wir an Arbeit, steht die erste Phase im Vordergrund. In der Freizeit wiederum steht die letzte Phase im Vordergrund, manchmal auch die zweite – wird etwa für einen Urlaub gespart oder für den Kauf eines Fernsehers. Immer stellt sich die Frage, wie wir mit Geld umgehen. Sitzen wir auf unserem Geld oder werfen wir es zum Fenster hinaus. Welche Rolle spielt es bei der Berufswahl? Setzen wir auf berufliche Selbstverwirklichung oder finanzielle Sicherheit? Wie viel wird in die Altersabsicherung investiert? Was kann, was will ich mir in meiner Freizeit leisten?  Daraus resultiert die Beschäftigung damit, welche Rolle das Geld im eigenen Leben spielt, wie wichtig es ist, wie sehr wir uns davon bestimmen lassen. Das Nachdenken über die eigene Stellung zum Geld führt wie die Beschäftigung mit den Themen Arbeit und Freizeit zwangsläufig zur großen Frage, was unser Leben ausmacht und wie wir es gestalten wollen und können.

Bilder der Ausstellung “Geld regiert die Welt”

von Dominik, am 3. Februar 2014 | Keine Kommentare bisher

Hier sind eine paar weitere Bilder von der Ausstellung in der Auferstehungskirche und ihrer Eröffnung am 20. Januar.


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Eröffnung der Ausstellung “Geld regiert die Welt”

von Dominik, am 21. Januar 2014 | Keine Kommentare bisher

Gestern wurde in der Auferstehungskirche in Köln-Bocklemünd (Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln) die Ausstellung “Geld regiert die Welt – Perspektiven von Jung und Alt” eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 20. März 2014, dienstags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Gezeigt werden Fotografien, die im Rahmen des Workshops „Arbeit und Geld – Perspektiven von Alt und Jung auf www.generationenblog.de“ in der Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern der Max-Ernst-Gesamtschule und älteren Menschen aus der Umgebung entstanden sind.

Eröffnung der Ausstellung "Geld regiert die Welt"

Workshop-Teilnehmerin Erika Gnasso mit Besucherinnen der Ausstellungseröffnung

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Geld und Schulden in der postindustriellen Welt

von Dominik, am 16. Januar 2014 | Keine Kommentare bisher

Heute Abend beginnt die höchst interessante “NEW INDUSTRIES KONFERENZ: Geld und Schulden postindustriellen Welt” in Dortmund. Die viertägige Konferenz beschäftigt sich mit der globalen Finanzwirtschaft, den Auswirkungen der Deindustrialisierung und der Entwicklung neuer Industrieformen.

Veranstalter ist der Hartware MedienKunstVerein (HMKV), dessen Ausstellungen und Projekte immer eine Reise wert sind.

Ausstellung “Geld regiert die Welt”

von Dominik, am 20. Dezember 2013 | Keine Kommentare bisher

„Geld regiert die Welt – Perspektiven von Jung und Alt“

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“ der SK Stiftung Kultur

20. Januar bis 20. März 2014, dienstags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr

Ort: Auferstehungskirche, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln

Wir laden herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, 20. Januar 2014 um 15 Uhr in der Auferstehungskirche ein! Nach einer Begrüßung durch Pfarrerin Sybille Noack-Mündemann wird Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes ein Grußwort sprechen. Sie ist seit 2012 Patin des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“. (weiterlesen …)

New Industries Festival

von Dominik, am 23. Oktober 2013 | Keine Kommentare bisher

HMKV im Dortmunder U, New Industries Festival, Eroeffnungsabend, 2013-1014, © Andrea Eichardt

Noch bis zum 2. März 2014 findet in Dortmund das “NEW INDUSTRIES FESTIVAL” statt, das mit einem eindrucksvollen und sehr vielfältigen Programm unter anderem die Themen Arbeit und Geld und deren historische Entwicklung in den Blick nimmt.

“In Ausstellungen, Installationen, Konferenzen, Workshops, Filmprogrammen und Performances beschäftigt sich das internationale Festival fünf Monate lang mit der Vergangenheit und der Zukunft der Industrie. Das vom HMKV initiierte NEW INDUSTRIES FESTIVAL fragt danach, wie wir zu dem wurden, was wir sind, welche Industrien uns heute umgeben und prägen und welchen gestalterischen Einfluss die Menschen auf die Mechanismen von Industrie- und Arbeitswelt haben.” (Pressemitteilung)

“Money, Money, Money” – Zeitgenössische Positionen

von Dominik, am 20. August 2013 | Keine Kommentare bisher

Ausstellungshinweis: Die in Berlin beheimatete Sammlung Haupt spezialisiert sich seit den 1990er Jahren auf “Geldkunst”. In ihrem Interesse stehen Werke, die Geld als “psychosoziales, gesellschaftliches und individuelles Phänomen” betrachten und sich künstlerisch damit auseinandersetzen.

In der Ausstellung MONEY, MONEY, MONEY im Kunstforum Halle wird vom 20. August bis zum 15. September 2013 eine umfangreiche Auswahl von Arbeiten aus der Sammlung Haupt präsentiert.

Bildung kostet

von Caner und Erika, am 11. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

Schülerin(81): Ich möchte gern weiter lernen. Kannst du mir helfen, türkisch zu lernen?
Lehrer(18): Klar kann ich dir helfen; wenn du möchtest, können wir mit Wörtern wie “Willkommen” anfangen?
Schülerin: einverstanden.
Lehrer: Willkommen bedeutet “hosgeldin”.
Schülerin: ist türkisch schwierig?
Lehrer: wenn man fleißig übt, ist es einfach zu lernen.
Schülerin: können wir 2 x wöchentlich nachmittags beginnen?
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Die wichtigsten Dinge im Leben sind unbezahlbar

von Hilke und Noemi, am 11. Juli 2013 | 1 Kommentar bisher

Regiert Geld die Welt ?

H. : Ich finde Geld regiert die Welt!
N.: Nein, ich glaube nicht, dass man mit Geld wirklich alles kaufen kann.
H.: Ja aber mit Geld kann man Reisen, Autos kaufen, eigentlich alles was man möchte.
N.: Aber das wichtigste im Leben, also Familie und Freunde die sind unbezahlbar.
H.: Wenn ich Geld habe, habe ich auch Freunde.
N.: Dann sind es nicht die richtigen Freunde, denn sie sind nur wegen deines Geldes mit dir befreundet.
H.: Wenn ich richtig überlege hast du recht.

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Geld ist nicht alles

von Christine und Hubert, am 11. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

Hubert (74 Jahre)  : Die wesentlichen Dinge im Leben kann ich nicht käuflich erwerben . Ich denke dabei an Antoine de Saint – Exupėry : ” Ich sehe nur mit dem Herzen gut.  ”

Christine (19 Jahre)  : Ich stimme dem zu,  denn zum Beispiel eine Freundschaft kann ich mir nicht mit Geld erwerben. Obwohl Geld wichtig für uns ist und somit unser Leben bestimmt .

Hubert : Ja richtig : ” Ohne Moos nix los ! ”

Christine : Auf die Menge des Geldes kommt es für mich nicht an , sondern auf die Art und  Weise wie ich es verwende.

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Geld verändert den Charakter…

von Aysenur und Ebru und Georges, am 11. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

Eine Passantin sieht eine Bettlerin und gibt ihr einen Apfel. Ein offensichtlich reicher Mann kommt, zählt sein Geld und wendet sich ab.

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Diskussion über das Zitat “Geld regiert die Welt”

von Arif und Guelter und Jannis, am 11. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

Geld regiert die Welt.

A: Nein ich bin nicht derselben Meinung, was ist deine Meinung ?

J: Wenn man genug Geld hat, kann man sich alles herausnehmen. Daher denke ich, dass das Zitat wahr ist.

G: Ohne Geld kann man nicht erfolgreich sein.

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Schneller Weg zu viel Geld – ohne Arbeit

von Marlene und Rumeysa, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

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Gute Karten – Schlechte Karten ¿?

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Moderne Zeiten und das Geld

von Caner und Erika, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

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Geld nötig

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Die nervige Chefin

von Aysenur und Ebru und Georges, am 10. Juli 2013 | Keine Kommentare bisher

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