Porträt goes Selfie

von Dominik, am 31. Mai 2016 | | Keine Kommentare bisher

Die Absicht eines Porträts ist es, neben der Darstellung körperlicher Ähnlichkeit auch das Wesen bzw. die Persönlichkeit der porträtierten Person zum Ausdruck zu bringen. Daher zeigt das Porträt wegen der Bedeutung der menschlichen Mimik in der Regel das Gesicht der Person. Das Selfie ist die aktuelle Form des Selbstporträts. Es wird meist aus der eigenen Hand aufgenommen, ist oft in sozialen Netzwerken wie Facebook, Snapchat oder Instagram zu finden und bildet eine oder mehrere Personen ab.

Im Workshop Porträt goes Selfie beschäftigten wir uns mit Beispielen aus der klassischen Porträtfotografie und erprobten verschiedene Porträtarten. Dabei legten wir den Fokus auf das Licht und experimentierten mit Rembrandtschem Dreieck, Teilungslicht, Spitzlicht oder Beautylicht. Wofür ist eigentlich ein Hintergrundlicht gut? Und worin unterscheiden sich Porträts, die mit Aufhellung, Lichtwanne/Softbox, Schirm oder lediglich vorhandenem Licht fotografiert werden? Welche Tricks können angewendet werden, wenn kein Lichtequipment vorhanden ist? Wie kann man das Selfie mit den technischen Mitteln der Porträtfotografie optimieren? Diesen Fragen stellten wir uns und inszenierten “perfekte” Porträts.

Porträt goes Selfie – Fotografie im perfekten Licht

Ein Workshop für zwei Generationen

WorkshopleitungAnna Hepp und Philipp Imlau

Termin: 30. bis 1. April 2016, jeweils 10:00 bis 14:00 Uhr

Ort: Raum 222, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Teilnehmer*innen: Jugendliche von 13 bis 18 und Personen ab 55 Jahren

Vorkenntnisse und eigenes Equipment waren für die Teilnahme nicht erforderlich. Der Workshop wurde veranstaltet von der SK Stiftung Kultur.

Der Workshop fand im Rahmen der Ausstellung “Mit anderen Augen – Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie” statt.


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