Vorort-Ein Lebensgefühl

von Kerstin, am 6. September 2012 | | 1 Kommentar bisher

Die Stadt. Hektisch, laut, chaotisch. Ein Sinnesrausch mit all seinen Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten: Kino, Theater, Shopping, Cafés, Partys, Events… Das Zentrum ist die Kulisse der großstädtischen Dynamik. Dagegen scheint der Vorort am Randgebiet nur ein Nebenschauplatz zu sein. Funktional, schmucklos, ohne Historie.

Eingezäunt und abgeschlossen stehen die Flachdachbungalows den Hochhaussiedlungen aus Beton gegenüber. Kleine Vorgärten, karge aber auch liebevoll bepflanzte Balkone schmücken die Wohnsiedlungen. Davor stehen die Garagen der Pendler – Reihe für Reihe. Wer ohne Auto ist, muss mit dem Rhythmus von Bus und Bahn leben. Den Ortskern bilden neben der Kirche, dem Kiosk und der Bank der Supermarkt. Das Eiscafe bleibt als beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Durchschnittlich, ganz normal und doch oft als sozialer Brennpunkt verschrien: Die Vorstadt: Ort einer perspektivlosen Eintönigkeit für die Jugend und ersehnter Rückzugsort für die ältere Generation.

Sind das überhaupt Beschreibungen, die auf das Görlinger Zentrum zu treffen? Wie siehst du deine Vorstadt? Welche Wirkung übt sie auf dich aus? Vielleicht ist es ein Ort mit einer Lebensart, die mit diesen Schwächen und Eigenheiten umzugehen weiß. Und wenn nicht, was stört dich? Oder was macht deine Vorstadt so unverwechselbar, sogar liebenswert? Orte, Plätze, Momente, die du nicht missen möchtest.


Ein Kommentar zu Vorort-Ein Lebensgefühl

  1. Nina says:

    Das Dorf, der Vorort des Vororts…

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