Wettbewerb

Was bedeutet Geld für das Leben? Welchen Stellenwert hat es in unserer Gesellschaft? Mit dem Wettbewerb “Geld. Das ist kein Zuhause” haben wir junge Menschen von 12 bis 24 Jahren und ältere ab 50 Jahren dazu aufgerufen, uns ihre Sichtweisen und Blickwinkel zu präsentieren.

Am 28. Mai 2014 hat die Jury getagt und die Preisträger auserkoren. Außerdem wurden aus den eingereichten Fotografien und Texten diejenigen ausgewählt, die ab dem 4. Juni 2014 täglich einer nach dem anderen an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Am 3. Juli 2014 sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerb zu einer Führung durch die Ausstellung “August Sander: Meisterwerke und Entdeckungen” der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur eingeladen. Im Anschluss findet ein kleiner Empfang mit der Verleihung der Preise des Wettbewerbs statt.

Der Wettbewerb ist Teil des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“ der SK Stiftung Kultur.

Bilder der Ausstellung “Geld regiert die Welt”

Hier sind eine paar weitere Bilder von der Ausstellung in der Auferstehungskirche und ihrer Eröffnung am 20. Januar.


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Geld und Schulden in der postindustriellen Welt

Heute Abend beginnt die höchst interessante “NEW INDUSTRIES KONFERENZ: Geld und Schulden postindustriellen Welt” in Dortmund. Die viertägige Konferenz beschäftigt sich mit der globalen Finanzwirtschaft, den Auswirkungen der Deindustrialisierung und der Entwicklung neuer Industrieformen.

Veranstalter ist der Hartware MedienKunstVerein (HMKV), dessen Ausstellungen und Projekte immer eine Reise wert sind.

Wettbewerbsausschreibung

Was bedeutet Geld für das Leben? Welchen Stellenwert hat es in unserer Gesellschaft? Präsentiere uns deine Sichtweise / schicken Sie uns Ihren Blickwinkel! Der Wettbewerb “Geld. Das ist kein Zuhause” ruft junge Menschen von 12 bis 24 Jahren und ältere ab 50 Jahren dazu auf, bis zum 23. Mai 2014 Fotografien und Texte einzureichen. Jeder kann einzeln etwas einreichen, wir freuen uns aber auch, wenn sich Jung und Alt zu Generationenpaaren zusammenschließen und gemeinsam einen Beitrag entwickeln, z.B. in Form eines Dialogs. Die besten Einreichungen werden prämiert und auf dem Generationenblog (www.generationenblog.de) veröffentlicht. Der Generationenblog ist eine Internetplattform, die Jung und Alt die Möglichkeit zum Dialog gibt und diesen Austausch abbilden möchte. Er dient zudem der Präsentation von Ergebnissen der Projekte für zwei Generationen, die die SK Stiftung Kultur im Rahmen ihrer Medienkunstvermittlung durchführt.

Die Einreichfrist wurde bis 23. Mai 2014 verlängert!

ankommen, Ralf Kopp, 2012, © www.ralfkopp.com
Der zeitgenössische Künstler Ralf Kopp regt mit seinem Werk „ankommen“ (2012, © www.ralfkopp.com) zum Nachdenken über das Verhältnis von Geld und Leben an.


WER KANN TEILNEHMEN?

Alle zwischen 12 und 24 Jahren und ab 50 Jahren. Einzelpersonen oder Teams mit einer Person zwischen 12 und 24 Jahren und einer ab 50 Jahren.

WAS KANN EINGEREICHT WERDEN?
Teilgenommen werden kann mit einem oder einer Serie mehrerer Fotos (höchstens sechs). Die Fotos bzw. die Fotoserie muss einen Titel tragen. Zu den Fotos kann ein Kurztext mit höchstens 1.500 Zeichen eingereicht werden, der persönliche Gedanken, ein Statement zum Thema oder eine Beschreibung der Fotoarbeit beinhaltet.

WIE NIMMT MAN TEIL?
Einsendeschluss ist der 23. Mai 2014. Die Fotos und Texte sind per E-Mail an Dominik Bühler, buehler@sk-kultur.de zu schicken. Dabei müssen der volle Name, das Geburtsdatum, die Postadresse, die Telefonnummer, die Mobilnummer und die E-Mailadresse der teilnehmenden Person(en) angegeben werden. Die Fotos sollten im Format „jpg“ und die Texte im Format „pdf“ eingereicht werden. Wenn es dazu Fragen gibt, sind wir gerne per E-Mail ansprechbar.

Mit der Einsendung erklärt sich der Teilnehmer damit einverstanden, dass die eingereichten Bilder und Texte von der SK Stiftung Kultur veröffentlicht, für Kommunikationsmaßnahmen genutzt und an die Presse zur Publikation weitergegeben werden können und sein Name im Zusammenhang mit dem Wettbewerb genannt werden kann. Zudem versichert der Teilnehmer mit Einreichung, dass er die Beiträge eigenständig erstellt hat und somit über die Rechte darüber verfügt. Bei der Darstellung von Personen dürfen keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Sollten Dritte Ansprüche wegen Verletzung ihrer Rechte geltend machen, so stellt der Teilnehmer die SK Stiftung Kultur von allen Ansprüchen frei. Verantwortlich für den Inhalt der Beiträge ist ausschließlich die Person, von der sie eingereicht wurden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

WELCHE PREISE WINKEN?
1. Preis: Eine Sofortbildkamera von Fujifilm inkl. Film.
2. Preis: Ein digitaler Bilderrahmen mit 12 Zoll Display.
3. Preis: Ein Kunstwerk der Geldschein-Edition „ankommen“ des Künstlers Ralf Kopp.
4. Preis: Ein digitaler Bilderrahmen mit 8 Zoll Display.

Alle Teilnehmer werden zu einer Führung durch die neue Ausstellung „August Sander: Meisterwerke und Entdeckungen“ der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur mit anschließendem Empfang eingeladen.

Ausgewählte Beiträge werden hier auf dem Generationenblog veröffentlicht.

WIE WIRD ENTSCHIEDEN?
Nach dem 9. Mai 2014 wird eine Jury die besten Beiträge auswählen und die Preisträger bestimmen. Die Teilnehmer werden nach Ablauf der Einsendefrist über den Termin der Ausstellungsführung und der Preisvergabe informiert.

Der Wettbewerb ist Teil des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“ der SK Stiftung Kultur.

Ausstellung “Geld regiert die Welt”

„Geld regiert die Welt – Perspektiven von Jung und Alt“

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“ der SK Stiftung Kultur

20. Januar bis 20. März 2014, dienstags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr

Ort: Auferstehungskirche, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln

Wir laden herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, 20. Januar 2014 um 15 Uhr in der Auferstehungskirche ein! Nach einer Begrüßung durch Pfarrerin Sybille Noack-Mündemann wird Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes ein Grußwort sprechen. Sie ist seit 2012 Patin des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“. (weiterlesen …)

Arbeit, Freizeit, Geld – Dritter und vierter Workshop-Tag

© Janet Sinica

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Mein Hobby mache ich zum Beruf

M: Wieso möchtest du Lehrerin für Englisch und Sport werden?
R: Die englische Sprache fasziniert mich von Tag zu Tag. Zum einen weil es auch zu den Weltsprachen gehört zum anderen weil es eine sehr schöne Sprache ist. Ich liebe es Sport zu treiben. Es gehört auch zu meinen Hobbies. Wieso sollte ich mein Hobby nicht zu meinem Beruf machen?

M: Welche Sportart gefällt Dir besonders gut?
R: Mir gefallen alle Ballsportarten, am meisten jedoch mag ich es Basketball zu spielen.

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Die nervige Chefin

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Generationenporträt

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Rümeysa, 18, Wunschberuf : Englisch- & Sportlehrerin ; Gülter, 66, Schneiderin; Arif, 18, Wunschberuf : Banking & Finance ; Jannis, 18, Wunschberuf: unentschlossen

Erika und Caner

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Übersetzerin 81,  Schüler 18 (Wunschberuf: Maschinenbauingenieur)

Generationen und Berufe

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Christine ist 19, Schülerin. Hubert ist  74, Steuerbeamter/Steuerberatung. Georges ist 62, Lehrer. Ebru ist 20, Schülerin Wunschberuf: Politikerin.

Eindrücke von den ersten beiden Workshop-Tagen

Am zweiten Tag des Workshop “Arbeit und Geld – Perspektiven von Alt und Jung auf www.generationenblog.de” geht es los mit dem Fotografieren. Zunächst widmen sich die TeilnehmerInnen sachlichen Portraits.

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Geld regiert die Welt

Geld bestimmt viele Bereiche des Lebens. Nicht nur auf gesellschaftlicher Ebene – man denke nur an Banken- und Währungskrisen, Staatsverschuldungen oder Sozialsysteme –, auch für jeden Einzelnen spielt es eine wesentliche Rolle. Vom Taschengeld bis zur Rente – in allen Lebensphasen ist es ein stetiger Begleiter. Es gibt wenig, das man nicht mit Geld kaufen oder zumindest beeinflussen könnte. Einerseits ist Geld etwas, das wir tagtäglich in den Händen halten, mit dem wir wie selbstverständlich umgehen; ein universelles Tauschmittel, mit dem man das Lebensnotwendige bezahlen kann; ein Wertspeicher, der Vermögen messbar und beschreibbar macht. Andererseits ist es ein Symbol, dem in der menschlichen Interaktion Bedeutungen zugeschrieben werden und das wiederum Auswirkungen auf menschliche Formen des Zusammenlebens hat. Der Soziologe Aldo Haesler bezeichnet Geld in diesem Kontext sogar als „Leitmedium der Moderne“, das die gesamte gesellschaftliche Kommunikation bestimmt. Auch der soziologische Klassiker Georg Simmel sah es in seiner Philosophie des Geldes (1900) als treibende Kraft der gesellschaftlichen Entwicklung und sprach ihm einen entscheidenden Einfluss auf die Einstellungen des Individuums zu. Wie diese Auswirkungen nun aber konkret aussehen, ob Reichtum zum Beispiel glücklich macht, darüber streiten heute die Wissenschaftler.

Geld bestimmt Machtverhältnisse, steht für Erfolg, Sicherheit, Anerkennung und Lebensqualität aber auch für Gier, Neid oder amoralisches Verhalten. Geld polarisiert. Unzählige Weisheiten und Redewendungen zeugen davon. Vermögen steht immer auch Verschuldung gegenüber, dem Reichtum die Armut, der Freiheit die Zwänge. Die Blickwinkel auf Geld und die daraus resultierenden Einstellungen unterscheiden sich je nach sozialer Lage, Alter oder gemachten Erfahrungen deutlich.

Im alltäglichen Umgang mit dem Geld kann man grob drei Phasen unterscheiden. Das Verdienen von Geld, das Besitzen bzw. Verwalten sowie das Ausgeben. Denken wir an Arbeit, steht die erste Phase im Vordergrund. In der Freizeit wiederum steht die letzte Phase im Vordergrund, manchmal auch die zweite – wird etwa für einen Urlaub gespart oder für den Kauf eines Fernsehers. Immer stellt sich die Frage, wie wir mit Geld umgehen. Sitzen wir auf unserem Geld oder werfen wir es zum Fenster hinaus. Welche Rolle spielt es bei der Berufswahl? Setzen wir auf berufliche Selbstverwirklichung oder finanzielle Sicherheit? Wie viel wird in die Altersabsicherung investiert? Was kann, was will ich mir in meiner Freizeit leisten?  Daraus resultiert die Beschäftigung damit, welche Rolle das Geld im eigenen Leben spielt, wie wichtig es ist, wie sehr wir uns davon bestimmen lassen. Das Nachdenken über die eigene Stellung zum Geld führt wie die Beschäftigung mit den Themen Arbeit und Freizeit zwangsläufig zur großen Frage, was unser Leben ausmacht und wie wir es gestalten wollen und können.

Das Geld liegt auf der Straße und Arbeit ist das halbe Leben

Vom 8. bis 12. Juli beschäftigen sich die Generationenblogger mit den Themen Arbeit und Geld.

Wie wichtig Arbeit und Geld in unserem Leben sind, zeigen schon allein die unzähligen Redewendungen und prominenten Zitate zu den Themen:

  • Geld regiert die Welt
  • Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert
  • Geld spielt keine Rolle
  • Geld spielt keine Rolex
  • Money money money must be funny in the rich man’s world (Abba)
  • Money makes the world go round (Cabaret)
  • Geld stinkt nicht
  • Zeit ist Geld
  • Das Geld liegt auf der Straße
  • Money can’t buy me love (Beatles)
  • We can do it
  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
  • Erst die Pflicht, dann die Kür
  • Arbeit ist das halbe Leben
  • Arbeit allein macht nicht glücklich
  • Nach getaner Arbeit ist gut ruhen

Welche geflügelten Worte, Weisheiten, Sprichwörter oder Zitate fallen euch ein, wenn ihr an Arbeit und Geld denkt?

Arbeit und Geld auf dem Generationenblog

Die Sichtweisen von Jung und Alt können manchmal ganz schön weit auseinander liegen… das liegt zum einen natürlich daran, dass alle Menschen unterschiedlich sind – aber auch die verschiedenen Lebenserfahrungen und der Altersunterschied spielen eine große Rolle.

Vom 8. bis 13. Juli werden die Generationenblogger wieder aktiv. Mit einer generationenübergreifenden Gruppe von Autoren wollen wir uns in diesem Jahr an die Themen Arbeit und Geld wagen.

Schülerinnen und Schüler der Max-Ernst-Gesamtschule und Seniorinnen und Senioren aus dem Görlinger Zentrum werden Kunstwerke junger Medienkünstler aber auch unsere alltägliche Umwelt als Anregungen und Anhaltspunkte für ihre Posts nehmen und sich Fragen widmen wie: Was denkt der Junior, der sein Arbeitsleben noch vor sich hat und was der Senior, der auf 40 Arbeitsjahre zurückblickt? Ist eher „Schaffe, schaffe Häusle baue“ oder „Ich werf‘ mein Geld zum Fenster raus“ angesagt? Welchen Stellenwert hat Geld und wie möchte ich es am liebsten verdienen?

Ihre Fotografien und Texte können bald hier bewundert werden.

Bei Interesse geben wir gerne über unser Kontaktformular weitere Auskünfte!