Wohin mit den Bildern?

In Zeiten der unkontrollierbaren Daten und Bilderflut des Internets geht es einmal mehr darum, ganz bewusst zu entscheiden, welche Erinnerungsbilder für uns wichtig sind und was in Zeiten der Massenarchivierung doch lieber vergessen werden darf. Das Smartphone, Instagram, Pinterest und Facebook ersetzen heute das Fotoalbum. Tausende Fotos unseres Alltags werden digital gespeichert. Wir können sie jederzeit und überall abrufen, anschauen, an Freund*innen und Bekannte schicken, teilen und liken.

Wie erkenne ich, welche Fotos für mein Erinnern von Bedeutung sind? Was ist der Vorteil eines analogen Fotoalbums und wie gestalte ich es? Im Workshop haben wir gemeinsam unseren Blick geschärft, uns über Erinnerungen und den Umgang mit Bildern ausgetauscht, Fotos gemacht, eine Auswahl getroffen und wunderbare, analoge Fotoalben erstellt.

Wohin mit all den Bildern? Zurück zum Fotoalbum!

WorkshopleitungAnna Hepp (Kölner Künstlerin) und Dominik Bühler (SK Stiftung Kultur)

Termin: 28. bis 30. Juni 2017, jeweils 8:00 bis 13:25 Uhr

Ort: Gesamtschule Nippes, Paul-Humburg-Straße 13, 50737 Köln

Teilnehmer*innen: Personen ab 55 Jahren & Schüler*innen des 6. Jahrgangs

Vorkenntnisse und eigenes Equipment waren für die Teilnahme nicht erforderlich. Der Workshop wurde veranstaltet von der SK Stiftung Kultur.

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderfond Kultur & Alter).

Wie wollen wir wohnen? – Perspektiven von Jung und Alt

Hochhäuser im Görlinger Zentrum

Wie soll mein  Lebensraum aussehen? Was ist mir wichtig? Reicht mir ein Dach über dem Kopf oder muss es ein eigener Raum für mich sein? In Deutschland nimmt die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner*in stetig zu. Gleichzeit scheint der (bezahlbare) Wohnraum in Städten wie Köln rar zu werden. Muss ich mich entscheiden, ob ich in einer kleinen Wohnung in der Stadt oder in einem Haus mit Garten auf dem Land wohnen möchte? Muss ich im Alter vielleicht in die Kleinstadt oder einen Vorort ziehen, um mir die Miete leisten zu können? Sind Wohngemeinschaften oder Mehrgenerationenhäuser eine Option?

Im Generationendialog setzten wir uns mit unterschiedlichen und gemeinsamen Vorstellungen und Erfahrungen auseinander und blicken zurück und nach vorne. Wie hat man früher gewohnt, wie leben wir heute und welche Ideen und Konzepte gibt es für die Zukunft? Ausgewählte Kunstwerke dienen als Diskussionsanstoß und Inspiration. In Tandems erarbeiten die Teilnehmenden Gedanken, eigene Positionen, Texte und Fotografien und veröffentlichen sie auf dem Generationenblog. Dabei erhalten sie Einblicke in das Denken, Handeln und die Lebenswelt der jeweils anderen Generation.  Gearbeitet wird mit Tablet-PCs, mit denen getextet, fotografiert und auf den Blog hochgeladen werden kann. Vorkenntnisse und eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Die Teilnehmenden werden in den Umgang mit den Tablets und dem Blog eingeführt. Ihnen wird zudem die Bedeutung von Blogs und der digitalen Kultur vermittelt.

Eindrücke und Artikel aus dem letzten Generationenblog-Workshop zum Thema “Das Eigene und das Fremde” sind hier zu finden.

Wie wollen wir wohnen? – Perspektiven von Jung und Alt Ein Workshop für zwei Generationen

Workshopleitung: Dominik Bühler, Birgit Hauska und Johanna Reich

Termin: Mo., 3. bis Fr., 7. Juli 2017, 9-13 Uhr

OrtMax-Ernst-Gesamtschule (Bocklemünd), Tollerstraße 16, 50829 Köln

Teilnahme: Offen für acht Personen ab 55 Jahren und acht Schülerinnen & Schüler des 11. und 12. Jahrgangs der Gesamtschule

Wir bitten um eine Anmeldung bis spätestens 26. Juni 2017.
Kontakt: Dominik Bühler, 0221-888 95-108, buehler@sk-kultur.de.

Der Workshop wird veranstaltet in Kooperation mit der Max-Ernst-Gesamtschule

Wohin mit all den Bildern? Zurück zum Fotoalbum!

In Zeiten der unkontrollierbaren Daten und Bilderflut des Internets geht es einmal mehr darum, ganz bewusst zu entscheiden, welche Erinnerungsbilder für uns wichtig sind und was in Zeiten der Massenarchivierung doch lieber vergessen werden darf. Das Smartphone, Instagram, Pinterest und Facebook ersetzen heute das Fotoalbum. Tausende Fotos unseres Alltags werden digital gespeichert. Wir können sie jederzeit und überall abrufen, anschauen, an Freund*innen und Bekannte schicken, teilen und liken.

Wie erkenne ich, welche Fotos für mein Erinnern von Bedeutung sind? Was ist der Vorteil eines analogen Fotoalbums und wie gestalte ich es? Wir schärfen gemeinsam unseren Blick, tauschen uns aus, machen Fotos, treffen eine Auswahl und erstellen analoge Fotoalben.

Vorkenntnisse oder eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wohin mit all den Bildern? Zurück zum Fotoalbum! – Ein Workshop für zwei Generationen

Termin: 28. bis 30. Juni 2017 (28. Juni von 9:00 bis 13:25 Uhr, 29. & 30. Juni von 8:00 bis 13:25 Uhr)

Ort: Gesamtschule Nippes, Paul-Humburg-Straße 13, 50737 Köln

Workshopleitung: Anna Hepp (Kölner Künstlerin) und Dominik Bühler (SK Stiftung Kultur)

Teilnahme: Offen für Personen ab 55 Jahren & Schüler*innen des 6. Jahrgangs der Gesamtschule Nippes

Anmeldung:  bis  21. Juni 2017 an Dominik Bühler, Tel.: 0221.88895 108, E-Mail: buehler@sk-kultur.de

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderfond Kultur & Alter).

Ich bin viele

Wie entwickelt sich Identität heute? Welchen Einfluss hat das Digitale auf uns? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke dabei? Wie verändern neue Techniken wie Virtual Reality-Brillen oder 360-Grad-Kameras die Perspektive? Und wie geht die Fotografie damit um?

Wir sind diesen Fragen gemeinsam nachgegangen, haben die Sichtweisen der unterschiedlichen Generationen erkundet und die wegweisenden „analogen“ Fotoarbeiten von David Hockney kennengelernt sowie weitere Positionen aus der Kunst, die sich mit den Prozessen individueller Identitätsfindung beschäftigen.

Vor allem aber wurden wir kreativ: Die Teilnehmenden haben fotografische Porträts voneinander erstellt und sind dabei immer wieder in neue Rollen geschlüpft. Die Bilder wurden zu multiperspektivischen Gebilden kombiniert oder als Bewegungsstudien montiert. Dabei wurde sowohl digital mit Hilfe von Tablets, Smartphones und Digitalkameras, als auch analog mit ausgedruckten Fotos, Scheren und Klebstoff gearbeitet.

Ich bin viele – Ein Fotografie-Workshop für zwei Generationen

WorkshopleitungJohanna Reich und Evamaria Schaller (Kölner Künstlerinnen)

Termin: 1. bis 3. Februar 2017, jeweils 9:00 bis 13:00 Uhr

Ort: Katharina-Henoth-Gesamtschule, Adalbertstraße 17, 51103 Köln

Teilnehmer*innen: Personen ab 55 Jahren & Schüler*innen des 12. Jahrgangs

Vorkenntnisse und eigenes Equipment waren für die Teilnahme nicht erforderlich. Der Workshop wurde veranstaltet von der SK Stiftung Kultur.

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderfond Kultur & Alter).

Ich bin viele – Ein Fotografie-Workshop für zwei Generationen

Fotografien von Liesa Schürhoff und Maryam Esmailpour aus einem Seminar von Johanna Reich

Wie entwickelt sich Identität heute? Welchen Einfluss hat das Digitale auf uns? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke dabei? Wie verändern neue Techniken wie Virtual Reality-Brillen oder 360-Grad-Kameras die Perspektive? Und wie geht die Fotografie damit um?

Wir gehen diesen Fragen gemeinsam nach, entdecken die Sichtweisen der unterschiedlichen Generationen und lernen die wegweisenden „analogen“ Fotoarbeiten von David Hockney kennen sowie die Bilderreihen Hans Eijkelbooms, in dessen Fotoserien der Prozess individueller Identitätsfindung beleuchtet wird.

Dann werden wir kreativ: Gemeinsam erstellen wir fotografische Porträts voneinander und schlüpfen immer wieder in neue Rollen. Im Anschluss kombinieren wir die Bilder zu einem komplexen, multiperspektivischen Gebilde. Dabei arbeiten wir sowohl digital mit Hilfe von Tablets, Smartphones und Digitalkameras, als auch analog mit ausgedruckten Fotos, Scheren und Klebstoff.

Der Workshop nimmt Bezug auf die Ausstellung „Hans Eijkelboom – Photographische Konzepte, 1970 bis heute“, die bis zum 19. März 2017 in der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur zu sehen ist.

Vorkenntnisse oder eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ich bin viele – Ein Fotografie-Workshop für zwei Generationen

Workshopleitung:  Johanna Reich und Evamaria Schaller (Kölner Künstlerinnen)

Termin:  1. bis 3. Februar 2017, jeweils 9-13 Uhr

Ort:  Katharina-Henoth-Gesamtschule, Adalbertstraße 17, 51103 Köln

Teilnahme:  Offen für Personen ab 55 Jahren & Schüler*innen des 12. Jahrgangs

Anmeldung:  bis  30. Januar 2017 an Dominik Bühler, Tel.: 0221.88895 108, E-Mail: buehler@sk-kultur.de

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderfond Kultur & Alter).

Workshop: Bilder von dir – Porträtfotografie neu inszeniert

“Woman with a Fan (Jan Daemen Cool) or the Eternal Return” von Irene Fernández Ramos aus ihrem Projekt “Heterotopia in the Lavatory”

Ein Workshop für zwei Generationen

Freie Plätze für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren. Jetzt anmelden!
[Update 1.9.2016: Von Seiten der älteren Generation ist der Workshop derzeit ausgebucht, für jüngere Teilnehmende gibt es aber noch Plätze.]

Wir bewegen wir uns auf den Spuren der Fotografie und ihrer Entwicklung und blicken durch die Zeit: Waren Porträts zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr selten und nur zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten oder Taufen üblich, hält das Smartphone heutzutage bei jeder Gelegenheit unzählige Bilder fest.

Alle Teilnehmenden bringen ein Fotoalbum oder Fotos besonderer Anlässe mit. Anhand der mitgebrachten Bilder tauchen wir in die Geschichte der Fotografie ein und lernen Künstler*innen wie August Sander, Thomas Struth oder Cindy Sherman kennen, sowie die Künstlergruppe “Fools do Art”, die auf humorvolle Weise berühmte Gemälde der Kunstgeschichte als Foto komponieren.

In kleinen Gruppen erkunden wir die Grundlagen der Porträtfotografie mit einer digitalen Fotokamera und einem Stativ, um dann selbst ausgewählte Bilder mit Requisiten und Verkleidung nachzustellen.

Die entstandenen Fotos werden wir ausdrucken und jeder darf ein Endergebnis mit nach Hause nehmen.

Vorkenntnisse und eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich.

Workshopleitung: Johanna Reich und Monika Lioba Lang (Kölner Künstlerinnen)

Termin: Mo., 10. bis Mi., 12. Oktober 2016, jeweils 10-14 Uhr

Ort: Mediapark 7, 50670 Köln, Raum 222 (2. Etage)

Teilnahme: Offen für Jugendliche von 12 bis 17 und Personen ab 55 Jahren

Teilnahmebeitrag: 15 € / ermäßigt 8 €

Anmeldung: bis 3. Oktober 2016 an Dominik Bühler, Tel.: 0221.88895 108, E-Mail: buehler@sk-kultur.de

Workshop: Porträtfotografie mit einer selbstgebauten Lochkamera

Ein Workshop für zwei Generationen

Freie Plätze für alle ab 55 Jahren. Jetzt anmelden!

Smartphone-Fotos, die durch Effekte mit einem „Analog-“ oder „Vintage-Look“ versehen werden, sind heute extrem beliebt. Plattformen wie Instagram zeugen davon. Doch warum sehen digitale Bilder anders aus als Schwarzweißbilder von 1920? Und wie funktioniert der magische Prozess des Bildermachens überhaupt? Diesen Fragen gehen wir auf den Grund, indem wir zurück auf die Entstehungszeit der Fotografie blicken und eine eigene Porträtreihe fotografieren. Dafür werden wir eine der ersten Kameras überhaupt selbst bauen: die Lochkamera.

Alle Teilnehmer dürfen im Workshop eine eigene Lochkamera bauen und darin analoge Bilder auf Fotopapier entwickeln. Wir werden gegenseitig Porträts von uns aufnehmen, die direkt auf Fotopapier entwickelt werden und dabei einen neuen alten Blick auf die Fotografie und uns selbst werfen. Zu jedem analogen Porträt fotografieren wir mit dem Smartphone aus der gleichen Perspektive eine digitale Version und stellen später beide Varianten gegenüber.

Vorkenntnisse, eigenes Material und Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Smartphones dürfen gerne mitgebracht werden, sind aber keine Voraussetzung.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Termin: Mo., 27. Juni bis Fr., 1. Juli 2016, jeweils 9 bis13 Uhr und Projektpräsentation beim Schulfest am Sa., 2. Juli 2016, 14 bis 16 Uhr

Ort: Max-Ernst-Gesamtschule, Tollerstraße 16, 50829 Köln-Bocklemünd

Leitung: Johanna Reich und Stefan Silies (Kölner Medienkünstler*innen)

Teilnahme: Offen für Schülerinnen & Schüler der Jahrgänge 11 &12 und alle ab 55 Jahren

Anmeldung: Bis 20. Juni 2016 an Dominik Bühler, Tel.: 0221.88895 108, E-Mail: buehler@sk-kultur.de

Workshops zur Porträtfotografie in den Osterferien

Morphing (Bild: Daniel Craig in Paris at a premiere of “Millenium: the girl with the dragon tattoo”, Author: Georges Biard, 2012)

In den Osterferien veranstalten wir unsere nächsten generationenübergreifenden Kunstprojekte. Beide Workshops beschäftigen sich mit einem zentralen Thema der Kunstgeschichte, dem Porträt, und finden im Rahmen der Ausstellung “Mit anderen Augen – Das Porträt in der zeitgenössischen Kunst” statt. Wir freuen uns auf Anmeldungen!

Morphing / Me – Digitale Porträts ganz normaler Helden
Ein Workshop für Männer aus zwei Generationen
Termin: 21. bis 22. März 2016 (Osterferien), 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Mediapark 7, 50670 Köln, Raum 222 (2. Etage)
Künstlerische Leitung: Johanna Reich & Thorsten Kleinschmidt
Teilnahme: Offen für sechs Jungen von 14 bis 17 und sechs Männer ab 55 Jahren
Teilnahmebeitrag: 15 € / ermäßigt 8 €
Anmeldung: bis 16. März 2016 an Dominik Bühler, Tel.: 0221.88895 108, E-Mail: buehler@sk-kultur.de

Ein digitales Porträtbild zu erstellen, bietet die Möglichkeit neue Welten zu erschaffen und eigene Geschichten zu erzählen: Im Projekt Morphing / Me lassen wir fremde Porträts mit den eigenen verschmelzen. Unterschiedliche Menschen, Romanfiguren, Stars oder Comic-Helden haben uns im Laufe der Zeit fasziniert oder beeinflusst. Wer diese Persönlichkeiten sind oder wie sich die Wahl der Idole im Laufe der Jahre verändert hat, werden wir anhand von selbst aufgenommenen Morphingporträts erzählen.
Jeder Teilnehmer darf sich anhand von mitgebrachten Fotos oder Bildern aus dem Internet einige Helden – oder Antihelden – aussuchen, mit denen er sein eigenes Porträt verschmelzen möchte. An Laptops und Tablets werden wir mit Filmschnittprogrammen und Morphing Apps ein Videoporträt erstellen und beim Erlernen von digitaler Bildbearbeitung auch darüber diskutieren, in welchem Maße Bilder heute manipuliert werden können.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Technisches Equipment ist vorhanden, eigene Kameras, Tablets oder Laptops dürfen aber gerne mitgebracht werden.

Porträt goes Selfie – Fotografie im perfekten Licht
Ein Workshop für zwei Generationen
Termin: 30. März bis 1. April 2016 (Osterferien), 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Mediapark 7, 50670 Köln, Raum 222 (2. Etage)
Künstlerische Leitung: Anna Hepp & Philipp Imlau
Teilnahme: Offen für sechs Jugendliche von 13 bis 18 und sechs Personen ab 55 Jahren
Teilnahmebeitrag: 15 € / ermäßigt 8 €
Anmeldung: bis 23. März 2016 an Dominik Bühler, Tel.: 0221.88895 108, E-Mail: buehler@sk-kultur.de

Die Absicht eines Porträts ist es, neben der Darstellung körperlicher Ähnlichkeit auch das Wesen bzw. die Persönlichkeit der porträtierten Person zum Ausdruck zu bringen. Daher zeigt das Porträt wegen der Bedeutung der menschlichen Mimik in der Regel das Gesicht der Person. Das Selfie ist die aktuelle Form des Selbstporträts. Es wird meist aus der eigenen Hand aufgenommen, ist oft in sozialen Netzwerken wie Facebook, Snapchat oder Instagram zu finden und bildet eine oder mehrere Personen ab.
Im Workshop Porträt goes Selfie beschäftigen wir uns mit Beispielen aus der klassischen Porträtfotografie und erproben verschiedene Porträtarten. Dabei legen wir den Fokus auf das Licht und experimentieren mit Rembrandtschem Dreieck, Teilungslicht, Spitzlicht oder Beautylicht. Wofür ist eigentlich ein Hintergrundlicht gut? Und worin unterscheiden sich Porträts, die mit Aufhellung, Lichtwanne/Softbox, Schirm oder lediglich vorhandenem Licht fotografiert werden? Welche Tricks können angewendet werden, wenn kein Lichtequipment vorhanden ist? Wie kann man das Selfie mit den technischen Mitteln der Porträtfotografie optimieren? Diesen Fragen stellen wir uns und inszenieren zum Abschluss die schönsten Porträtarten als Selfies. Alle Teilnehmenden erhalten mind. ein Selbstporträt zum Mitnehmen.
Vorkenntnisse und eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich.

Impressionen vom Workshop “Das Fremde und das Eigene”

Foto: Janet Sinica

Vergangene Woche Woche haben wir einen Generationenblog-Workshop in der Katharina-Henoth-Gesamtschule veranstaltet und sind noch immer beglückt und fasziniert von den tollen Teilnehmenden und den spannenden Erfahrungen, die geteilt wurden.

Die Teilnehmenden haben fleißig fotografiert und Artikel auf dem Blog veröffentlicht. Sie sind in der Kategorie und im Thema “Das Fremde und das Eigene” zu finden: www.generationenblog.de/thema/das-eigene-und-das-fremde/.

Während des Workshops hat die Fotografin Janet Sinica Bilder gemacht. Auf unserer Webseite sind einige dieser Impressionen zu sehen.

Kunstprojekte für zwei Generationen – 1. Jahreshälfte 2016

Bild: Montage aus dem Workshop „Durch das Gestern ins heute geblickt – Die Stadt neu entdecken“ (Künstlerische Leitung: Kerstin Ergenzinger & Tessa Knapp, 2015), Fotogrundlage: © Rheinisches Bildarchiv Köln, RBA 134 044Bild: Montage aus dem Workshop „Durch das Gestern ins heute geblickt – Die Stadt neu entdecken“ (Künstlerische Leitung: Kerstin Ergenzinger & Tessa Knapp, 2015), Fotogrundlage: © Rheinisches Bildarchiv Köln, RBA 134 044

In der ersten Hälfte des Jahres 2016 veranstalten wir vier Workshops, in denen Jung und Alt die Möglichkeit haben, gemeinsam und in Begleitung von Medienkünstlerinnen und Medienkünstlern die Kunst zu entdecken und selber kreativ zu werden.

Das Eigene und das Fremde – Perspektiven von Jung und Alt auf dem Generationenblog
Katharina-Henoth-Gesamtschule Köln-Kalk/Höhenberg
25.-29.1.2016
Künstlerische Leitung: Dominik Bühler, Birgit Hauska & Johanna Reich
Teilnahme: offen für acht Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs der Schule und acht Personen ab 55 Jahren

Morphing / Me – Digitale Porträts ganz normaler Helden
Mediapark 7
21.-22.3.2016 (Osterferien)
Künstlerische Leitung: Johanna Reich & Thorsten Kleinschmidt
Teilnahme: offen für sechs Jungen von 14 bis 17 und sechs Männer ab 55 Jahren

Porträt goes Selfie – Fotografie im perfekten Licht
Mediapark 7
30.3.-1.4.2016 (Osterferien)
Künstlerische Leitung: Anna Hepp & Philipp Imlau
Teilnahme: offen für sechs Jugendliche von 13 bis 18 und sechs Personen ab 55 Jahren

Porträtfotografie mit einer selbstgebauten Lochkamera
Max-Ernst-Gesamtschule Köln-Bocklemünd
27.6.-1.7.2016
Künstlerische Leitung: Johanna Reich & Stefan Silies
Teilnahme: offen für acht Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11-13 und acht Personen ab 55 Jahren

Jetzt anmelden!

Weitere Informationen zum Workshop “Das Eigene und das Fremde” finden Sie hier. Details zu den anderen Workshops werden im Januar auf unserer Webseite veröffentlicht.

Kontakt: Dominik Bühler, 0221-888 95-108, buehler@sk-kultur.de.

Das Eigene und das Fremde – Perspektiven von Jung und Alt

Foto von Johanna Reich aus dem Workshop “Freundschaft und Liebe” (2015)

Ein Workshop für zwei Generationen

Freie Plätze für alle ab 55 Jahren. Jetzt anmelden!

Im vierten Generationenblog-Workshop beschäftigen sich Jung und Alt gemeindam mit dem Thema “Das Eigene und das Fremde”. Im Generationendialog setzten sie sich mit den unterschiedlichen und gemeinsamen Sichtweisen auf die Begriffe Fremd und Eigen auseinander, sprechen über unterschiedliche Erfahrungen, lassen sich von Kunstwerken inspiririeren, erarbeiten eigene Gedanken, Fotografien und Texte und lernen, diese auf dem Generationenblog zu veröffentlichen.

Gearbeitet wird mit Tablet-PCs, mit denen getextet, fotografiert und auf den Blog hochgeladen werden kann. Vorkenntnisse und eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich.

Zur Inspiration findet sich hier ein Text zum Thema “Das Eigene und das Fremde”. Eindrücke und Artikel aus dem letzten Generationenblog-Workshop zum Thema “Freundschaft und Liebe” sind unter hier zu finden.

Workshopleitung: Dominik Bühler, Birgit Hauska und Johanna Reich

Termin: Mo., 25. bis Fr., 29. Januar 2016, 10-14 Uhr

Ort: Katharina-Henoth-Gesamtschule (Kalk/Höhenberg), Adalbertstraße 17, 51103 Köln

TeilnehmerInnen: 8 Schülerinnen & Schüler des Jahrgangs 11 und 8 Personen ab 55 Jahren

Wir bitten um eine Anmeldung bis spätestens 20. Januar 2016.
Kontakt: Dominik Bühler, 0221-888 95-108, buehler@sk-kultur.de.

Der Workshop wird veranstaltet in Kooperation mit der Katharina-Henoth-Gesamtschule in Köln.

Das Eigene & das Fremde

Die Begegnung mit dem Fremden ist heute alltäglich. Schülerinnen & Schüler mit und ohne Migrationshintergrund lernen gemeinsam. Reisen in ferne Länder sind in der globalisierten Welt beinahe selbstverständlich. Es gibt eine Neugier gegenüber ausländischem Essen und wir lieben von Immigranten geführte Restaurants. Treffend formulierte Karl Valentin in Die Fremden (1940) „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“. Also besteht das Fremde nur mit seinem Gegensatz, dem Eigenen und wird nur in der Abgrenzung zum Eigenen wahrgenommen. Maßgeblich bestimmt wird die Wechselbeziehung dabei durch den jeweiligen Blickwinkel: Aus welcher Perspektive blicken wir auf das Eigene und das Fremde und wie sieht die Sichtweise der jeweils anderen Generation dazu aus? Wo findet sich das Eigene im Fremden?

Mit  der aktuellen Flüchtlingsdebatte scheint ein Unbehagen gegenüber dem Fremden aufzuziehen. Was empfinden wir als fremd und was ist uns eigen? Gibt es eindeutige Grenzen? Wo begegnet uns das Fremde, Unbekannte in der eigenen Lebenswelt? Wann nehmen wir etwas als eigen und zu uns gehörig wahr? Wie fühlt sich das Eigene, Vertraute an und wie das Fremde? Eignen wir uns nicht ständig Neues, Unbekanntes und vormals Fremdes an?

Im Generationendialog haben wir uns mit den unterschiedlichen und gemeinsamen Sichtweisen auf die Begriffe Fremd und Eigen auseinandergesetzt. Anhand ausgewählter künstlerischer Positionen untersuchten wir Wechselbeziehungen zwischen dem Fremden im Eigenen und dem Eigenen im Fremden. Persönliche Erfahrungen und Erlebnisse aus zwei Generationen wurden in Fotografien und Texten erarbeitet und hier auf dem Generationenblog veröffentlicht.

Gearbeitet wurde mit Tablet-PCs, mit denen getextet, fotografiert und auf den Blog hochgeladen werden konnte. Vorkenntnisse und eigenes Equipment waren für die Teilnahme nicht erforderlich.

Der Workshop fand vom 25.-29. Januar 2016 in der  Katharina-Henoth-Gesamtschule-Köln statt und wurde von Dominik Bühler, Birgit Hauska und Johanna Reich geleitet. Weitere Informationen finden sich hier.

Der Blick der Enkelin auf ihre Großeltern

Die Künstlerin Franziska Burkhardt war im Herbst 2015 bei den offenen Ateliers in Köln im Fotoraum zu Gast. Zu sehen waren bewegende, sensible Farbfotografien, in denen Franziska Burkhardt den Alltag und das Zuhause ihrer Großeltern Doris und Manfred erforscht und dokumentiert.

 

Auf die Frage nach ihrer Motivation für diese Arbeit sagt Franziska Burkhardt: „Wenn ich beide da so sitzen sehe, dann scheinen Sie für mich nicht zu altern. Die Großeltern sind immer die Großeltern. Sie haben graues Haar, hören nicht mehr so gut, sie jammern manchmal, dass ihnen hier oder da etwas weh tut, sie wieder einmal ewig beim Arzt saßenund erzählen uns Geschichten von früher. Ich nahm eine beobachtende Position ein. Ging in eine Stille um nicht sichtbar zu sein. Die Kamera war für beide gar nicht so bedeutungsvoll. Schnell war es ihnen egal. Sie fühlten sich nicht bedrängt. Es war eher mein Gefühl, das unbehaglich war. Wie jetzt in so eine andere Position wechseln? Die Fotografin, nicht die Enkelin. Aus dem versuchten Abstand ist eine Nähe geworden, die unter die Haut ging mit all ihren Facetten. In der alltäglichen Betrachtung entstanden Verbindungen, ihrer Bedürfnisse (essen, trinken, waschen, schlafen) und ihrer Sinne. Die, welche der Mensch braucht, um zu handeln und lebensfähig zu sein. Der Mensch verliert all dass, was er sich als Kind so schnell und mit einer Leichtigkeit angeeignet hat. Besonders mochte ich die Ästhetik ihrer Hautoberfläche, die Beschaffenheit, ihre Farbe und ihre Funktion und die damit verbundenen Handlungen. Sich waschen und pflegen. Anziehen und ausziehen. Meine Großeltern in nächster Nähe. Nackt, faltig, rosa, blau und lila. Strukturen und Furchen. Die Haut ist eine Landkarte von Geschichten, mit Narben und Wunden, mit Zärtlichkeit und Liebe, mit Arbeit und Vergnügen.”

Kontakt Franziska Burkhardt: http://fuchsinforest.blogspot.de

Ausstellung: „Oma und Opa“ im Fotoraum Köln, www.fotoraum-koeln.de

Heimat? Wo fühle ich mich heimisch?

Hildegard, eine treue Teilnehmerin der Workshops für zwei Generationen und schon 2012 beim ersten Generationenblog-Workshop “Vorstadt – Stadt – Heimat?” dabei, hat uns zwei Fotografien geschickt, die sie anlässlich eines Fotowettbewerbs des Stadtbezirks Köln-Ehrenfeld gemacht hat. Sie zeigen den Nüssenberger Hof.

Wir freuen uns sehr über diese schönen Bilder und darüber, dass die kreative Beschäftigung mit den Themen auch nach den Workshops weitergeht!

Hinweis: Fotowettbewerb “Gemeinsam in die Zukunft”

Im Rahmen des Deutschen Seniorentages, der vom 2. bis 4. Juli in Frankfurt a.M. stattfand, haben feierabend.de und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) einen Fotowettbewerb veranstaltet. Die prämierten Fotografien sind jetzt auf der Webseite des Seniorentages zu bewundern.

Das Bild “Zeitreise” von Perry Wunderlich, das den ersten Preis gewonnen hat, erinnert uns sehr positiv an Ideen aus unserem Workshop “Durch das Gestern ins Heute geblickt – Von Wunderapparaten und anderen Selfies“, in dem fotografische Collagen ähnlicher Art gemacht wurden.

Das Bild “Ich zeig Dir, wie’s geht!” von Karin Ries (7. Platz) könnte auch eine Situation aus einem unserer Generationenblog-Workshops zeigen, in denen Jung und Alt gemeinsam mit Tablets arbeiten.

Fotos vom Workshop “Freundschaft und Liebe”

Nicht nur die Artikel, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern veröffentlicht wurden, auch die Fotos, die die Fotografin Janet Sinica vom Workshop gemacht hat, zeugen von der tollen Arbeitsatmosphäre und den schönen Erfahrungen, die wir im Workshop machen durften.

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Werke aus dem Workshop IKONEN, IDOLE UND LEGENDEN

Fotos vom Workshop IKONEN, IDOLE UND LEGENDEN

Fotos: Johanna Reich

Durch das Gestern ins Heute geblickt – Die Stadt neu entdecken

Zwei Generationen gehen mit der Kamera auf Streifzug: Ausgehend von historischen Aufnahmen der Stadt vergleichen sie Orte der Vergangenheit mit dem heutigen Schauplatz. Was hat sich verändert? Was ist gleich geblieben? Wo ist wohl das Friseurgeschäft hin? Seit wann gibt es eigentlich das Kaufhof-Parkhaus?

Freie Plätze für Jugendliche! Anmeldefrist bis 5. Oktober 2015 verlängert.

Unter Leitung der Kölner Künstlerinnen Tessa Knapp und Kerstin Ergenzinger gestalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fotocollagen, die einen gemeinsamen Blick auf den Stadtraum werfen und neue Geschichten über die Orte von heute und damals erzählen. Die beiden Generationen entdecken dabei nicht nur neue Sichtweisen auf Köln, sondern sowohl unterschiedliche Fähigkeiten als auch Gemeinsamkeiten.

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Die Stadt neu entdecken

Zwei Generationen sind mit der Kamera auf Streifzug gegangen: Ausgehend von historischen Aufnahmen der Stadt haben sie ausgewählte Orte der Vergangenheit mit den heutigen Schauplätzen verglichen. Was hat sich verändert? Was ist gleich geblieben? Wo ist wohl das Friseurgeschäft hin? Seit wann gibt es eigentlich das Kaufhof-Parkhaus?

Unter Leitung der Kölner Künstlerinnen Tessa Knapp und Kerstin Ergenzinger gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fotocollagen, die einen gemeinsamen Blick auf den Stadtraum werfen und neue Geschichten über die Orte von heute und damals erzählen. Die beiden Generationen entdeckten dabei nicht nur neue Sichtweisen auf Köln, sondern sowohl unterschiedliche Fähigkeiten als auch Gemeinsamkeiten.

Beim “Basteln” der Fotocollagen verwendeten die Junior-Senior-Teams Fotos vom früheren Köln, ausgeschnittene Papp-Pfeile, Schablonen oder Scherenschnitte. Sie stelletn Szenen oder Gesten nach und fingen mit digitalen Fotokameras die spielerisch veränderte Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerungen und gemeinsame Neuentdeckungen ein.

 

Durch das Gestern ins Heute geblickt – Die Stadt neu entdecken

Ein Workshop für zwei Generationen

Workshopleitung: Tessa Knapp und Kerstin Ergenzinger (Künstlerinnen)

Termin: 14. bis 15. Oktober 2015, jeweils 10:00 bis 14:00 Uhr

Ort: Im Mediapark 7, 50670 Köln, Raum 222 + in der Stadt

Teilnehmer*innen: Personen ab 55 & Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren

Vorkenntnisse und eigenes Equipment waren für die Teilnahme nicht erforderlich. Der Workshop wurde veranstaltet von der SK Stiftung Kultur.

Bilder aus dem Workshop “Freundschaft und Liebe”

Seit drei Tagen denken junge und ältere GenerationenbloggerInnen gemeinsam über Freundschaft und Liebe nach. Die ersten Artikel mit Fotografien und Texten zu den Themen sind bereits veröffentlicht.

Hier ein paar Bilder aus dem Workshop, der noch bis Freitag in der Max-Ernst-Gesamtschule in Köln-Bocklemünd stattfindet. Am Samstag, 20. Juni, präsentieren wir die Ergebnisse des Workshops von 14 bis 17 Uhr beim Schulfest in Raum H919.


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Liebe und Freundschaft – Inspirationen aus der Kunst

Nächste Woche ist es so weit. Junge und ältere Generationenblogger beschäftigen sich mit den Themen Freundschaft und Liebe und präsentieren ihre Blickwinkel und Ideen.

Während des einwöchigen Workshops in der Max-Ernst-Gesamtschule in Köln-Bocklemünd beschäftigen sie sich auch mit künstlerischen Positionen zu diesen Themen. Als Inspiration dienen u.a. Werke von Sophie Calle, Marina Abramović und Ulay, Miranda July und Harrell Fletcher, Daniela Comani, Merlin Bauer sowie von Beate und Heinz Rose, die 1971 Paare in ganz Deutschland fotografiert haben und Damian Zimmermann und Nadine Preiß, die das Konzept aufgegriffen von 2010 bis 2012 Paare fotografiert haben.
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Fotomontagen aus dem Workshop

Weitere Bilder aus dem Workshop

Fotos: Johanna Reich, Köln, 1./2. April 2015

Erste Bilder aus dem Workshop “Von Wunderapparaten und anderen Selfies”


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Ikonen, Idole, Legenden

Im Projekt „Ikonen, Idole und Legenden“ wurde eine Reihe von berühmten Frauen des aktuellen und des letzten Jahrhunderts untersucht: Frauen aus Politik, Wissenschaft, Kunst oder Literatur haben unsere heutige Kultur geprägt und sind zu Vorbildern geworden. Gemeinsam wurde erkundet, welche Vorbilder „jung & alt“ hatten und heute noch haben. Im Prozess entstand eine Reihe von „heldinnenhaften“ Fotoportraits.

Die Teilnehmerinnen lernten einige Frauen kennen und sprachen über ihre Lebenswege und Ziele. Es wurde deutlich, dass sich die “Vorbilder” im Laufe der Jahre verändern und immer wieder andere Persönlichkeiten im Fokus stehen. In Gruppen durften sich die Schülerinnen und Seniorinnen Vorbilder aussuchen, von deren Lebensweg oder besonderen Begabungen sie fasziniert sind. Im Internet und in Büchern wurde nach Bildern und der Biographie der betreffenden berühmten Frau gesucht. Nach einer kurzen Einführung in die Kameratechnik und einigen Beispielen von künstlerischen Positionen, begann der künstlerische Prozess: Die Gesichter der Ikonen, z.B. von Anne Frank oder Niki de Saint Phalle, wurden mit einem Videoprojektor auf die Gesichter der Schülerinnen und der Seniorinnen projiziert. Dabei schlüpften Jung und Alt mitunter auch in dieselben Rollen und teilten damit ihre Vorbilder.

Der Moment der Projektion wurde mit einer digitalen Fotokamera festgehalten. Für einen Augenblick schlüpften die Teilnehmerinnen in die Rolle einer berühmten Frau, blieben aber zugleich sie selbst. Die Bilder der Vorbilder verschmelzen mit denen der Teilnehmerinnen.

Während des Workshops gab es gemeinsame Fragerunden zum Thema „Vorbilder – damals und heute“. Als Abschluss des Workshops wurden ausgewählte Bilder ausgedruckt und zusammen mit Informationen zu den Vorbildern vorgestellt. Zur Präsentation kamen Schülerinnen anderer Klassen und Vertreter der Presse. Beeindruckend war das breite Spektrum der Vorbilder: von der Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai über die französische Nationalheldin Jeanne d’Arc bis hin zur Kriegsfotografin Lee Miller.

Artikel aus der Kölnischen Rundschau vom 6. Juni 2015

 

Ikonen, Idole und Legenden – Berühmte Frauen von früher und heute

Ein Workshop für Frauen aus zwei Generationen

Workshopleitung: Johanna Reich (Kölner Künstlerin)

Termin: Mo., 1. bis Mi., 3. Juni 2015, jeweils 8:30 bis 13:30 Uhr

Ort: Ursulinenrealschule, Machabäerstr. 47, 50668 Köln

Teilnehmerinnen: Sieben Schülerinnen des 10. Jahrgangs & sieben Frauen ab 50 Jahren

Der Workshop wird veranstaltet von der SK Stiftung Kultur in Kooperation mit der Erzbischöflichen Ursulinenrealschule Köln.

Durch das Gestern ins Heute geblickt – Von Wunderapparaten und anderen Selfies

TEILNEHMERINNEN UND TEILNEHMER ZWISCHEN 13 UND 17 GESUCHT!

In diesem Workshop für zwei Generationen bewegen wir uns auf den Spuren von Künstlern, die sich mit einer der ältesten Techniken der Fotoverfremdung beschäftigten: der Fotomontage. Wir werden Arbeiten von der Erfinderin der Fotomontage Hannah Höch kennenlernen, uns aber auch Werke von August Sander und John Heartfield anschauen und sehen wie diese Künstler eigene faszinierende Welten der Montage geschaffen haben.
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Wunderapparate

In diesem Workshop bewegten wir uns auf den Spuren von Künstlern, die sich mit einer der ältesten Techniken der Fotoverfremdung beschäftigten: der Fotomontage. Wir lernten Arbeiten von der Erfinderin der Fotomontage Hannah Höch kennen, schauten uns aber auch Werke von August Sander und John Heartfield an und sahen wie diese Künstler eigene faszinierende Welten der Montage geschaffen haben.

Während des Workshops begaben wir uns auf eine Zeitreise, um dann selbst kreativ zu werden: Mit digitalen Fotokameras, Smartphones, Tablets und ausgeschnittenen alten Bilder erstellten wir per analoger Fotomontage spielerische Portraits und Kreuzungen von Gestern und Heute. So wurden z.B. eigene Portraitfotos gemacht, die auf sehr persönliche Weise mit alten Bildern der Großmutter oder der Tochter kombiniert wurden oder ganz frei mit berühmten Persönlichkeiten wie Audrey Hepburn oder Bon Jovi.

In gemeinsamen, kleinen Interviews konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Generationen austauschen: Die jüngere Generation berichtete über die visuellen Kommunikationsmöglichkeiten per Schnappschuss über Apps wie Snapchat, die älteren Teilnehmer erzählten über die besonderen Anlässe, zu denen in ihrer Jugend Fotos gemacht wurden: Hochzeiten oder Weihnachten und wie ernst und konzentriert man auf diesen sorgfältig arrangierten Bildern aussah.

Es waren keine technischen Vorkenntnisse notwendig.

Durch das Gestern ins Heute geblickt – Von Wunderapparaten und anderen Selfies

Ein Workshop für zwei Generationen

Workshopleitung: Johanna Reich und Anna Hepp (Künstlerinnen)

Termin: Mi., 1. April und Do. 2. April 2015, jeweils 10 bis 14 Uhr (Osterferien)

Ort: Im Mediapark 7, 50667 Köln, Raum 222 (2. Etage)

Teilnahme: Jeder von 13 bis 17 und ab 50 Jahren kann teilnehmen!

Teilnahmebeitrag: 15 € / ermäßigt 8 €

Ikonen, Idole und Legenden – Berühmte Frauen

Ein Workshop für Frauen aus zwei Generationen

TEILNEHMERINNEN AB 50 JAHREN GESUCHT!

Im Workshop “Ikonen, Idole und Legenden” untersuchen wir eine Reihe von berühmten Frauen des aktuellen und des letzten Jahrhunderts: Frauen aus Politik, Wissenschaft, Kunst oder Literatur haben unsere heutige Kultur geprägt und sind zu Vorbildern geworden. Gemeinsam werden wir erkunden, welche Vorbilder “jung & alt” hatten und heute noch haben. Im Prozess entsteht eine Reihe von “heldinnenhaften” Fotoportraits:
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Wettbewerb

Was bedeutet Geld für das Leben? Welchen Stellenwert hat es in unserer Gesellschaft? Mit dem Wettbewerb “Geld. Das ist kein Zuhause” haben wir junge Menschen von 12 bis 24 Jahren und ältere ab 50 Jahren dazu aufgerufen, uns ihre Sichtweisen und Blickwinkel zu präsentieren.

Am 28. Mai 2014 hat die Jury getagt und die Preisträger auserkoren. Außerdem wurden aus den eingereichten Fotografien und Texten diejenigen ausgewählt, die ab dem 4. Juni 2014 täglich einer nach dem anderen an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Am 3. Juli 2014 sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerb zu einer Führung durch die Ausstellung “August Sander: Meisterwerke und Entdeckungen” der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur eingeladen. Im Anschluss findet ein kleiner Empfang mit der Verleihung der Preise des Wettbewerbs statt.

Der Wettbewerb ist Teil des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“ der SK Stiftung Kultur.

Die Wettbewerbsjury

Eine Jury wird die besten Einreichungen des Wettbewerbs auswählen und entscheiden, wer die Preise gewinnt und welche Beiträge auf dem Generationenblog veröffentlicht werden.

Die Jurymitglieder sind Claudia Schubert (Kuratorin der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur), Johanna Reich (Medienkünstlerin), Birgit Hauska und Dominik Bühler (Referenten für Medienkunst und Film in der kulturellen Bildung und Vermittlung der SK Stiftung Kultur).

Wir sind gespannt und freuen uns auf Eure / Ihre Beiträge!

Wettbewerbsausschreibung

Was bedeutet Geld für das Leben? Welchen Stellenwert hat es in unserer Gesellschaft? Präsentiere uns deine Sichtweise / schicken Sie uns Ihren Blickwinkel! Der Wettbewerb “Geld. Das ist kein Zuhause” ruft junge Menschen von 12 bis 24 Jahren und ältere ab 50 Jahren dazu auf, bis zum 23. Mai 2014 Fotografien und Texte einzureichen. Jeder kann einzeln etwas einreichen, wir freuen uns aber auch, wenn sich Jung und Alt zu Generationenpaaren zusammenschließen und gemeinsam einen Beitrag entwickeln, z.B. in Form eines Dialogs. Die besten Einreichungen werden prämiert und auf dem Generationenblog (www.generationenblog.de) veröffentlicht. Der Generationenblog ist eine Internetplattform, die Jung und Alt die Möglichkeit zum Dialog gibt und diesen Austausch abbilden möchte. Er dient zudem der Präsentation von Ergebnissen der Projekte für zwei Generationen, die die SK Stiftung Kultur im Rahmen ihrer Medienkunstvermittlung durchführt.

Die Einreichfrist wurde bis 23. Mai 2014 verlängert!

ankommen, Ralf Kopp, 2012, © www.ralfkopp.com
Der zeitgenössische Künstler Ralf Kopp regt mit seinem Werk „ankommen“ (2012, © www.ralfkopp.com) zum Nachdenken über das Verhältnis von Geld und Leben an.


WER KANN TEILNEHMEN?

Alle zwischen 12 und 24 Jahren und ab 50 Jahren. Einzelpersonen oder Teams mit einer Person zwischen 12 und 24 Jahren und einer ab 50 Jahren.

WAS KANN EINGEREICHT WERDEN?
Teilgenommen werden kann mit einem oder einer Serie mehrerer Fotos (höchstens sechs). Die Fotos bzw. die Fotoserie muss einen Titel tragen. Zu den Fotos kann ein Kurztext mit höchstens 1.500 Zeichen eingereicht werden, der persönliche Gedanken, ein Statement zum Thema oder eine Beschreibung der Fotoarbeit beinhaltet.

WIE NIMMT MAN TEIL?
Einsendeschluss ist der 23. Mai 2014. Die Fotos und Texte sind per E-Mail an Dominik Bühler, buehler@sk-kultur.de zu schicken. Dabei müssen der volle Name, das Geburtsdatum, die Postadresse, die Telefonnummer, die Mobilnummer und die E-Mailadresse der teilnehmenden Person(en) angegeben werden. Die Fotos sollten im Format „jpg“ und die Texte im Format „pdf“ eingereicht werden. Wenn es dazu Fragen gibt, sind wir gerne per E-Mail ansprechbar.

Mit der Einsendung erklärt sich der Teilnehmer damit einverstanden, dass die eingereichten Bilder und Texte von der SK Stiftung Kultur veröffentlicht, für Kommunikationsmaßnahmen genutzt und an die Presse zur Publikation weitergegeben werden können und sein Name im Zusammenhang mit dem Wettbewerb genannt werden kann. Zudem versichert der Teilnehmer mit Einreichung, dass er die Beiträge eigenständig erstellt hat und somit über die Rechte darüber verfügt. Bei der Darstellung von Personen dürfen keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Sollten Dritte Ansprüche wegen Verletzung ihrer Rechte geltend machen, so stellt der Teilnehmer die SK Stiftung Kultur von allen Ansprüchen frei. Verantwortlich für den Inhalt der Beiträge ist ausschließlich die Person, von der sie eingereicht wurden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

WELCHE PREISE WINKEN?
1. Preis: Eine Sofortbildkamera von Fujifilm inkl. Film.
2. Preis: Ein digitaler Bilderrahmen mit 12 Zoll Display.
3. Preis: Ein Kunstwerk der Geldschein-Edition „ankommen“ des Künstlers Ralf Kopp.
4. Preis: Ein digitaler Bilderrahmen mit 8 Zoll Display.

Alle Teilnehmer werden zu einer Führung durch die neue Ausstellung „August Sander: Meisterwerke und Entdeckungen“ der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur mit anschließendem Empfang eingeladen.

Ausgewählte Beiträge werden hier auf dem Generationenblog veröffentlicht.

WIE WIRD ENTSCHIEDEN?
Nach dem 9. Mai 2014 wird eine Jury die besten Beiträge auswählen und die Preisträger bestimmen. Die Teilnehmer werden nach Ablauf der Einsendefrist über den Termin der Ausstellungsführung und der Preisvergabe informiert.

Der Wettbewerb ist Teil des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“ der SK Stiftung Kultur.

Ausstellung “Geld regiert die Welt”

„Geld regiert die Welt – Perspektiven von Jung und Alt“

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“ der SK Stiftung Kultur

20. Januar bis 20. März 2014, dienstags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr

Ort: Auferstehungskirche, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln

Wir laden herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, 20. Januar 2014 um 15 Uhr in der Auferstehungskirche ein! Nach einer Begrüßung durch Pfarrerin Sybille Noack-Mündemann wird Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes ein Grußwort sprechen. Sie ist seit 2012 Patin des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“. (weiterlesen …)

Ausstellung zum Generationenblog

Die Texte und Fotografien unserer Generationenblogger werden nun über den Blog hinaus bekannt!

Am 14. Januar 2013 eröffnet um 15 Uhr in der Auferstehungskirche mitten im Görlinger Zentrum die Ausstellung “Vorstadt-Stadt-Heimat”, die die Fotografien und Texte des Generationenblogs präsentiert. Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen!

Eröffnung: Montag, 14. Januar 2013, 15 Uhr, Auferstehungskirche, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln
Öffnungszeiten: 15. Januaar bis 1. März 2013, Dienstag bis Donnerstag, 14-18 Uhr und Donnerstag, 9-12 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Kunsthochschule für Medien, Köln, der Auferstehungskriche Bocklemünd sowie der Max-Ernst-Gesamtschule, Köln

Nachbearbeitung

© Janet Sinica

Fotografieren der Objekte

© Janet Sinica

Vorstadt – Stadt – Heimat?

Vom 24. bis 27. Septemner erkunden Schülerinnen und Schüler des Kunst-LKs 12 der Max-Ernst-Gesamtschule sowie Seniorinnen und Senioren aus dem Görlinger Zentrum gemeinsam ihren Sozialraum. In Bild und Wort dokumentieren sie, was sie dabei entdecken. Das Projekt „Vorstadt – Stadt – Heimat? Mein Görlinger Zentrum: Blickwinkel von Jung und Alt“ thematisiert die verschiedenen Blickwinkel der Generationen auf das alltägliche Leben.

Ergebnisse gibt es bald hier online!