Bilder der Ausstellung “Geld regiert die Welt”

Hier sind eine paar weitere Bilder von der Ausstellung in der Auferstehungskirche und ihrer Eröffnung am 20. Januar.


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Ausstellung “Geld regiert die Welt”

„Geld regiert die Welt – Perspektiven von Jung und Alt“

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“ der SK Stiftung Kultur

20. Januar bis 20. März 2014, dienstags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr

Ort: Auferstehungskirche, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln

Wir laden herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, 20. Januar 2014 um 15 Uhr in der Auferstehungskirche ein! Nach einer Begrüßung durch Pfarrerin Sybille Noack-Mündemann wird Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes ein Grußwort sprechen. Sie ist seit 2012 Patin des Projekts „Kopf einschalten, do it yourself and do it together. Medienkunst für zwei Generationen“. (weiterlesen …)

Arbeit, Freizeit, Geld – Dritter und vierter Workshop-Tag

© Janet Sinica

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Mein Hobby mache ich zum Beruf

M: Wieso möchtest du Lehrerin für Englisch und Sport werden?
R: Die englische Sprache fasziniert mich von Tag zu Tag. Zum einen weil es auch zu den Weltsprachen gehört zum anderen weil es eine sehr schöne Sprache ist. Ich liebe es Sport zu treiben. Es gehört auch zu meinen Hobbies. Wieso sollte ich mein Hobby nicht zu meinem Beruf machen?

M: Welche Sportart gefällt Dir besonders gut?
R: Mir gefallen alle Ballsportarten, am meisten jedoch mag ich es Basketball zu spielen.

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Bildung kostet

Schülerin(81): Ich möchte gern weiter lernen. Kannst du mir helfen, türkisch zu lernen?
Lehrer(18): Klar kann ich dir helfen; wenn du möchtest, können wir mit Wörtern wie “Willkommen” anfangen?
Schülerin: einverstanden.
Lehrer: Willkommen bedeutet “hosgeldin”.
Schülerin: ist türkisch schwierig?
Lehrer: wenn man fleißig übt, ist es einfach zu lernen.
Schülerin: können wir 2 x wöchentlich nachmittags beginnen?
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Schneller Weg zu viel Geld – ohne Arbeit

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Gute Karten – Schlechte Karten ¿?

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Jeden Tag eine gute Tat :-)

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Sinnvolle Freizeitgestaltung

Aus der Vielzahl der Möglichkeiten wählten wir Lesen und Sport .

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Lesen macht Spaß …

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Freizeit

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Ein bisschen Spass muss sein :-)

Eindrücke von den ersten beiden Workshop-Tagen

Am zweiten Tag des Workshop “Arbeit und Geld – Perspektiven von Alt und Jung auf www.generationenblog.de” geht es los mit dem Fotografieren. Zunächst widmen sich die TeilnehmerInnen sachlichen Portraits.

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Her mit der Freizeit!

Freizeit – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nutze deine Freizeit! So appellieren unzählige Ratgeber und Experten bei der Suche nach einem sinnvollen Zeitvertreib im Internet. Seien es Tipps zu Wanderungen, Ausflügen, Parks, Informationen zu Partys und Kinos oder Ratschläge für sportliche Aktivitäten. Sogar ganze Freizeitparks entstehen um gegen die Langeweile anzukämpfen. Die Freizeitindustrie boomt wie noch nie zuvor.

Aber was ist das eigentlich – Freizeit? Eine frei verfügbare Zeit, eine selbst gewählte Aktivität oder ein Bewusstseinszustand? Welche Funktion hat Freizeit? Jede Generation hat ihre eigenen Vorlieben und Bedürfnisse. Und selbst innerhalb der Generationen hat jeder Mensch seine eigene Vorstellung von Freizeit und erlebt sie auf unterschiedliche Art und Weise. Seit den 50er Jahren, in denen zum Beispiel die „3F“s wie Fernsehen, Filzpantoffeln und Familie das Freizeitleben bestimmt haben, verändert sich das Freizeitverhalten der Menschen bis heute.
Schaut man in die Vergangenheit zurück, waren Arbeit und Freizeit nicht immer die zwei Seiten des täglichen Lebens. Daher stellt sich die Frage, wie sah es mit der freien Zeit gestern, wie sieht es heute damit aus? Gerade für die Selbstverwirklichung und Entwicklung eines eigenen Lebensstils scheint Freizeit sehr bedeutsam zu sein. Aber welche Probleme tauchen auf bei der Gestaltung von Freizeit? Wie sieht das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit aus? Und letztendlich stellt sich die Frage wie wichtig ist mir selbst die Freizeit in meinem Leben?

Geld regiert die Welt

Geld bestimmt viele Bereiche des Lebens. Nicht nur auf gesellschaftlicher Ebene – man denke nur an Banken- und Währungskrisen, Staatsverschuldungen oder Sozialsysteme –, auch für jeden Einzelnen spielt es eine wesentliche Rolle. Vom Taschengeld bis zur Rente – in allen Lebensphasen ist es ein stetiger Begleiter. Es gibt wenig, das man nicht mit Geld kaufen oder zumindest beeinflussen könnte. Einerseits ist Geld etwas, das wir tagtäglich in den Händen halten, mit dem wir wie selbstverständlich umgehen; ein universelles Tauschmittel, mit dem man das Lebensnotwendige bezahlen kann; ein Wertspeicher, der Vermögen messbar und beschreibbar macht. Andererseits ist es ein Symbol, dem in der menschlichen Interaktion Bedeutungen zugeschrieben werden und das wiederum Auswirkungen auf menschliche Formen des Zusammenlebens hat. Der Soziologe Aldo Haesler bezeichnet Geld in diesem Kontext sogar als „Leitmedium der Moderne“, das die gesamte gesellschaftliche Kommunikation bestimmt. Auch der soziologische Klassiker Georg Simmel sah es in seiner Philosophie des Geldes (1900) als treibende Kraft der gesellschaftlichen Entwicklung und sprach ihm einen entscheidenden Einfluss auf die Einstellungen des Individuums zu. Wie diese Auswirkungen nun aber konkret aussehen, ob Reichtum zum Beispiel glücklich macht, darüber streiten heute die Wissenschaftler.

Geld bestimmt Machtverhältnisse, steht für Erfolg, Sicherheit, Anerkennung und Lebensqualität aber auch für Gier, Neid oder amoralisches Verhalten. Geld polarisiert. Unzählige Weisheiten und Redewendungen zeugen davon. Vermögen steht immer auch Verschuldung gegenüber, dem Reichtum die Armut, der Freiheit die Zwänge. Die Blickwinkel auf Geld und die daraus resultierenden Einstellungen unterscheiden sich je nach sozialer Lage, Alter oder gemachten Erfahrungen deutlich.

Im alltäglichen Umgang mit dem Geld kann man grob drei Phasen unterscheiden. Das Verdienen von Geld, das Besitzen bzw. Verwalten sowie das Ausgeben. Denken wir an Arbeit, steht die erste Phase im Vordergrund. In der Freizeit wiederum steht die letzte Phase im Vordergrund, manchmal auch die zweite – wird etwa für einen Urlaub gespart oder für den Kauf eines Fernsehers. Immer stellt sich die Frage, wie wir mit Geld umgehen. Sitzen wir auf unserem Geld oder werfen wir es zum Fenster hinaus. Welche Rolle spielt es bei der Berufswahl? Setzen wir auf berufliche Selbstverwirklichung oder finanzielle Sicherheit? Wie viel wird in die Altersabsicherung investiert? Was kann, was will ich mir in meiner Freizeit leisten?  Daraus resultiert die Beschäftigung damit, welche Rolle das Geld im eigenen Leben spielt, wie wichtig es ist, wie sehr wir uns davon bestimmen lassen. Das Nachdenken über die eigene Stellung zum Geld führt wie die Beschäftigung mit den Themen Arbeit und Freizeit zwangsläufig zur großen Frage, was unser Leben ausmacht und wie wir es gestalten wollen und können.