Fotos aus dem Workshop “Die Stadt neu entdecken”

Fotodokumentation von Janet Sinica:

 

Ergebnisse aus dem Workshop “Die Stadt neu entdecken”

 

Fotogrundlage der Bilder vom Kölner Dom: © Rheinisches Bildarchiv Köln, RBA 134 044

Heimat? Wo fühle ich mich heimisch?

Hildegard, eine treue Teilnehmerin der Workshops für zwei Generationen und schon 2012 beim ersten Generationenblog-Workshop “Vorstadt – Stadt – Heimat?” dabei, hat uns zwei Fotografien geschickt, die sie anlässlich eines Fotowettbewerbs des Stadtbezirks Köln-Ehrenfeld gemacht hat. Sie zeigen den Nüssenberger Hof.

Wir freuen uns sehr über diese schönen Bilder und darüber, dass die kreative Beschäftigung mit den Themen auch nach den Workshops weitergeht!

Durch das Gestern ins Heute geblickt – Die Stadt neu entdecken

Zwei Generationen gehen mit der Kamera auf Streifzug: Ausgehend von historischen Aufnahmen der Stadt vergleichen sie Orte der Vergangenheit mit dem heutigen Schauplatz. Was hat sich verändert? Was ist gleich geblieben? Wo ist wohl das Friseurgeschäft hin? Seit wann gibt es eigentlich das Kaufhof-Parkhaus?

Freie Plätze für Jugendliche! Anmeldefrist bis 5. Oktober 2015 verlängert.

Unter Leitung der Kölner Künstlerinnen Tessa Knapp und Kerstin Ergenzinger gestalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fotocollagen, die einen gemeinsamen Blick auf den Stadtraum werfen und neue Geschichten über die Orte von heute und damals erzählen. Die beiden Generationen entdecken dabei nicht nur neue Sichtweisen auf Köln, sondern sowohl unterschiedliche Fähigkeiten als auch Gemeinsamkeiten.

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Die Stadt neu entdecken

Zwei Generationen sind mit der Kamera auf Streifzug gegangen: Ausgehend von historischen Aufnahmen der Stadt haben sie ausgewählte Orte der Vergangenheit mit den heutigen Schauplätzen verglichen. Was hat sich verändert? Was ist gleich geblieben? Wo ist wohl das Friseurgeschäft hin? Seit wann gibt es eigentlich das Kaufhof-Parkhaus?

Unter Leitung der Kölner Künstlerinnen Tessa Knapp und Kerstin Ergenzinger gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fotocollagen, die einen gemeinsamen Blick auf den Stadtraum werfen und neue Geschichten über die Orte von heute und damals erzählen. Die beiden Generationen entdeckten dabei nicht nur neue Sichtweisen auf Köln, sondern sowohl unterschiedliche Fähigkeiten als auch Gemeinsamkeiten.

Beim “Basteln” der Fotocollagen verwendeten die Junior-Senior-Teams Fotos vom früheren Köln, ausgeschnittene Papp-Pfeile, Schablonen oder Scherenschnitte. Sie stelletn Szenen oder Gesten nach und fingen mit digitalen Fotokameras die spielerisch veränderte Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerungen und gemeinsame Neuentdeckungen ein.

 

Durch das Gestern ins Heute geblickt – Die Stadt neu entdecken

Ein Workshop für zwei Generationen

Workshopleitung: Tessa Knapp und Kerstin Ergenzinger (Künstlerinnen)

Termin: 14. bis 15. Oktober 2015, jeweils 10:00 bis 14:00 Uhr

Ort: Im Mediapark 7, 50670 Köln, Raum 222 + in der Stadt

Teilnehmer*innen: Personen ab 55 & Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren

Vorkenntnisse und eigenes Equipment waren für die Teilnahme nicht erforderlich. Der Workshop wurde veranstaltet von der SK Stiftung Kultur.

Mein Alltagsglück

Mein Alltagsglück liegt in vielen kleinen Momenten mit Freunden, mit schöner Musik, in schöner Umgebung. Oder auch im Unverhofften. Ein Essen an einem unerwarteten Ort. Eine unerwartete Lampe in einem Park.

Zeig her Deine Heimat

Ist Heimat ein Gefühl oder ein Ort, oder vielleicht beides?  Gibt es nur eine Heimat oder mehrere Heimaten? Im Zeitalter der Globalisierung erobert der Begriff  Heimat wieder unsere Medien, Feuilletons und Herzen. Designer  und Modelabels entwickeln Kleidung und Wohnassesoires  unter dem Titel: „Heimat Schönheiten“. Die Zeitschrift „Der Spiegel“ widmete im April diesen Jahres  seine Titelstory dem Thema: „Was ist Heimat? Eine Spurensuche in Deutschland“ – zweifellos: Heimat ist „in“.

Hinter dem Begriff Heimat scheint ein menschliches Grundbedürfnis zu stecken.  Heimatgefühle kommen als erlebte Glücksgefühle daher oder als Sehnsucht nach etwas Vertrautem, Liebgewonnenem, was schmerzlich vermisst wird.

Heimatgefühle und Heimatverständnis im Leben im Görlinger Zentrum – was ist das konkret? Gibt es das hier? Zugehörigkeit und Halt? Vertraulichkeit und Verlässlichkeit? Was ist im Görlinger Zentrum mit starken Emotionen besetzt? Wo hüpft Dein Herz im Görlinger Zentrum? Was sind die Bilder, die Gerüche, die Farben, die Dinge, die ich hier gerne habe (und vielleicht die, die ich gar nicht mag)? Wir wollen sie in unserem Workshop aufsuchen und sie uns gegenseitig – Jung und Alt – zeigen, mit der digitalen Fotokamera im Bild festhalten, vielleicht mit einem Text oder Gedicht oder einem schriftlichen Gedanken. Wann geht mir das Herz auf? Wo und was ist mein persönlicher Wohlfühlort Heimat im Görlinger Zentrum?

Ein Blick vom alten August

Als zweite Aufgabe bearbeiteten die Jung-Alt-Teams eine Forografie von August Sander. Zu sehen ist ein Blick aus den 1930er Jahren in die Salomonsgasse in der Altstadt . Ein bißchen Mühe machte es schon, den richtigen Standpunkt für das Foto zu finden. Müssen wir wirklich in den ersten Stock eines Bekleidungsgeschäfts in der Hohen Straße….? JA!! Tatsächlich… Durch das große Schaufenster hindurch haben Jung und Alt in Teamwork (und mit freundlicher Genehmigung von New Yorker) die richtige Perspektive gefunden… und wieder direkt losgebastelt.

Als erstes wurde die Rathausspitze ausgeschnitten. Und wie man sieht haben die Bäume von damals auch heute noch Blätter…