Wohnbar

image

Denke ich an mein zukünftiges Wohmmodell stelle ich mir vor, in einer größeren Stadtwohnung mit meiner Familie zu leben.
Hannah, 27 Jahre, wohnt in einer Wohngemeinschaft in der Kölner Innenstadt. (Gast im Projekt)

Central Park view

image

Hier findet sich mehr als man braucht und alles, was man will.

Wie wollen wir wohnen?

Wie soll mein Lebensraum aussehen? Was ist mir wichtig? Reicht mir ein Dach über dem Kopf oder muss es ein eigener Raum für mich sein? In Deutschland nimmt die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner*in stetig zu. Gleichzeit scheint der bezahlbare Wohnraum in Städten wie Köln rar zu werden. Muss ich mich entscheiden, ob ich in einer kleinen Wohnung in der Stadt oder in einem Haus mit Garten auf dem Land wohnen möchte? Muss ich im Alter vielleicht in die Kleinstadt oder einen Vorort ziehen, um mir die Miete leisten zu können? Sind Wohngemeinschaften oder Mehrgenerationenhäuser eine Option?

Im Generationendialog haben wir uns mit unterschiedlichen und gemeinsamen Vorstellungen und Erfahrungen auseinandergesetzt und zurück und nach vorne geblickt. Wie hat man früher gewohnt, wie leben wir heute und welche Ideen und Konzepte gibt es für die Zukunft? Ausgewählte Kunstwerke dienten als Diskussionsanstoß und Inspiration. Wir haben eigene Positionen, Texte und Fotografien entwickelt und sie auf dem Generationenblog veröffentlicht (Kategorie Wohnen). Dabei haben wir Einblicke in das Denken, Handeln und die Lebenswelt der jeweils anderen Generation erhalten.

Gearbeitet wurde mit Tablet-PCs. Vorkenntnisse und eigenes Equipment waren für die Teilnahme nicht erforderlich.

Wie wollen wir wohnen? – Perspektiven von Jung und Alt
Ein Workshop für zwei Generationen

3. bis 7. Juli 2017, 9-13 Uhr + Präsentation beim Schulfest am 8. Juli 2017, 14-16 Uhr
Max-Ernst-Gesamtschule (Bocklemünd), Tollerstraße 16, 50829 Köln

Workshopleitung: Dominik Bühler, Birgit Hauska (SK Stiftung Kultur) & Johanna Reich (Künstlerin)
Teilnehmer*innen: Personen ab 55 Jahren und Schüler*innen des 12. Jahrgangs der Schule

Das Projekt wurde gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderfond Kultur & Alter).

Durch das Gestern ins Heute geblickt – Die Stadt neu entdecken

Zwei Generationen gehen mit der Kamera auf Streifzug: Ausgehend von historischen Aufnahmen der Stadt vergleichen sie Orte der Vergangenheit mit dem heutigen Schauplatz. Was hat sich verändert? Was ist gleich geblieben? Wo ist wohl das Friseurgeschäft hin? Seit wann gibt es eigentlich das Kaufhof-Parkhaus?

Freie Plätze für Jugendliche! Anmeldefrist bis 5. Oktober 2015 verlängert.

Unter Leitung der Kölner Künstlerinnen Tessa Knapp und Kerstin Ergenzinger gestalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fotocollagen, die einen gemeinsamen Blick auf den Stadtraum werfen und neue Geschichten über die Orte von heute und damals erzählen. Die beiden Generationen entdecken dabei nicht nur neue Sichtweisen auf Köln, sondern sowohl unterschiedliche Fähigkeiten als auch Gemeinsamkeiten.

   (weiterlesen …)

Die Stadt neu entdecken

Zwei Generationen sind mit der Kamera auf Streifzug gegangen: Ausgehend von historischen Aufnahmen der Stadt haben sie ausgewählte Orte der Vergangenheit mit den heutigen Schauplätzen verglichen. Was hat sich verändert? Was ist gleich geblieben? Wo ist wohl das Friseurgeschäft hin? Seit wann gibt es eigentlich das Kaufhof-Parkhaus?

Unter Leitung der Kölner Künstlerinnen Tessa Knapp und Kerstin Ergenzinger gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fotocollagen, die einen gemeinsamen Blick auf den Stadtraum werfen und neue Geschichten über die Orte von heute und damals erzählen. Die beiden Generationen entdeckten dabei nicht nur neue Sichtweisen auf Köln, sondern sowohl unterschiedliche Fähigkeiten als auch Gemeinsamkeiten.

Beim “Basteln” der Fotocollagen verwendeten die Junior-Senior-Teams Fotos vom früheren Köln, ausgeschnittene Papp-Pfeile, Schablonen oder Scherenschnitte. Sie stelletn Szenen oder Gesten nach und fingen mit digitalen Fotokameras die spielerisch veränderte Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerungen und gemeinsame Neuentdeckungen ein.

 

Durch das Gestern ins Heute geblickt – Die Stadt neu entdecken

Ein Workshop für zwei Generationen

Workshopleitung: Tessa Knapp und Kerstin Ergenzinger (Künstlerinnen)

Termin: 14. bis 15. Oktober 2015, jeweils 10:00 bis 14:00 Uhr

Ort: Im Mediapark 7, 50670 Köln, Raum 222 + in der Stadt

Teilnehmer*innen: Personen ab 55 & Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren

Vorkenntnisse und eigenes Equipment waren für die Teilnahme nicht erforderlich. Der Workshop wurde veranstaltet von der SK Stiftung Kultur.

Vorort-Ein Lebensgefühl

Die Stadt. Hektisch, laut, chaotisch. Ein Sinnesrausch mit all seinen Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten: Kino, Theater, Shopping, Cafés, Partys, Events… Das Zentrum ist die Kulisse der großstädtischen Dynamik. Dagegen scheint der Vorort am Randgebiet nur ein Nebenschauplatz zu sein. Funktional, schmucklos, ohne Historie.

Eingezäunt und abgeschlossen stehen die Flachdachbungalows den Hochhaussiedlungen aus Beton gegenüber. Kleine Vorgärten, karge aber auch liebevoll bepflanzte Balkone schmücken die Wohnsiedlungen. Davor stehen die Garagen der Pendler – Reihe für Reihe. Wer ohne Auto ist, muss mit dem Rhythmus von Bus und Bahn leben. Den Ortskern bilden neben der Kirche, dem Kiosk und der Bank der Supermarkt. Das Eiscafe bleibt als beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Durchschnittlich, ganz normal und doch oft als sozialer Brennpunkt verschrien: Die Vorstadt: Ort einer perspektivlosen Eintönigkeit für die Jugend und ersehnter Rückzugsort für die ältere Generation.

Sind das überhaupt Beschreibungen, die auf das Görlinger Zentrum zu treffen? Wie siehst du deine Vorstadt? Welche Wirkung übt sie auf dich aus? Vielleicht ist es ein Ort mit einer Lebensart, die mit diesen Schwächen und Eigenheiten umzugehen weiß. Und wenn nicht, was stört dich? Oder was macht deine Vorstadt so unverwechselbar, sogar liebenswert? Orte, Plätze, Momente, die du nicht missen möchtest.

Vorstadt – Stadt – Heimat?

Vom 24. bis 27. Septemner erkunden Schülerinnen und Schüler des Kunst-LKs 12 der Max-Ernst-Gesamtschule sowie Seniorinnen und Senioren aus dem Görlinger Zentrum gemeinsam ihren Sozialraum. In Bild und Wort dokumentieren sie, was sie dabei entdecken. Das Projekt „Vorstadt – Stadt – Heimat? Mein Görlinger Zentrum: Blickwinkel von Jung und Alt“ thematisiert die verschiedenen Blickwinkel der Generationen auf das alltägliche Leben.

Ergebnisse gibt es bald hier online!