Eine Woche wohnen!

Gruppenfoto Workshop "Wie wollen wir wohnen?" (Foto: Johanna Reich) (1 von 3)

 

Gruppenfoto Workshop "Wie wollen wir wohnen?" (Foto: Johanna Reich)

Gruppenfotos aus dem Workshop “Wie wollen wir wohnen?”

Wie wollen wir wohnen? – Perspektiven von Jung und Alt

Hochhäuser im Görlinger Zentrum

Wie soll mein  Lebensraum aussehen? Was ist mir wichtig? Reicht mir ein Dach über dem Kopf oder muss es ein eigener Raum für mich sein? In Deutschland nimmt die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner*in stetig zu. Gleichzeit scheint der (bezahlbare) Wohnraum in Städten wie Köln rar zu werden. Muss ich mich entscheiden, ob ich in einer kleinen Wohnung in der Stadt oder in einem Haus mit Garten auf dem Land wohnen möchte? Muss ich im Alter vielleicht in die Kleinstadt oder einen Vorort ziehen, um mir die Miete leisten zu können? Sind Wohngemeinschaften oder Mehrgenerationenhäuser eine Option?

Im Generationendialog setzten wir uns mit unterschiedlichen und gemeinsamen Vorstellungen und Erfahrungen auseinander und blicken zurück und nach vorne. Wie hat man früher gewohnt, wie leben wir heute und welche Ideen und Konzepte gibt es für die Zukunft? Ausgewählte Kunstwerke dienen als Diskussionsanstoß und Inspiration. In Tandems erarbeiten die Teilnehmenden Gedanken, eigene Positionen, Texte und Fotografien und veröffentlichen sie auf dem Generationenblog. Dabei erhalten sie Einblicke in das Denken, Handeln und die Lebenswelt der jeweils anderen Generation.  Gearbeitet wird mit Tablet-PCs, mit denen getextet, fotografiert und auf den Blog hochgeladen werden kann. Vorkenntnisse und eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Die Teilnehmenden werden in den Umgang mit den Tablets und dem Blog eingeführt. Ihnen wird zudem die Bedeutung von Blogs und der digitalen Kultur vermittelt.

Eindrücke und Artikel aus dem letzten Generationenblog-Workshop zum Thema “Das Eigene und das Fremde” sind hier zu finden.

Wie wollen wir wohnen? – Perspektiven von Jung und Alt Ein Workshop für zwei Generationen

Workshopleitung: Dominik Bühler, Birgit Hauska und Johanna Reich

Termin: Mo., 3. bis Fr., 7. Juli 2017, 9-13 Uhr

OrtMax-Ernst-Gesamtschule (Bocklemünd), Tollerstraße 16, 50829 Köln

Teilnahme: Offen für acht Personen ab 55 Jahren und acht Schülerinnen & Schüler des 11. und 12. Jahrgangs der Gesamtschule

Wir bitten um eine Anmeldung bis spätestens 26. Juni 2017.
Kontakt: Dominik Bühler, 0221-888 95-108, buehler@sk-kultur.de.

Der Workshop wird veranstaltet in Kooperation mit der Max-Ernst-Gesamtschule

Wohin mit all den Bildern? Zurück zum Fotoalbum!

In Zeiten der unkontrollierbaren Daten und Bilderflut des Internets geht es einmal mehr darum, ganz bewusst zu entscheiden, welche Erinnerungsbilder für uns wichtig sind und was in Zeiten der Massenarchivierung doch lieber vergessen werden darf. Das Smartphone, Instagram, Pinterest und Facebook ersetzen heute das Fotoalbum. Tausende Fotos unseres Alltags werden digital gespeichert. Wir können sie jederzeit und überall abrufen, anschauen, an Freund*innen und Bekannte schicken, teilen und liken.

Wie erkenne ich, welche Fotos für mein Erinnern von Bedeutung sind? Was ist der Vorteil eines analogen Fotoalbums und wie gestalte ich es? Wir schärfen gemeinsam unseren Blick, tauschen uns aus, machen Fotos, treffen eine Auswahl und erstellen analoge Fotoalben.

Vorkenntnisse oder eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wohin mit all den Bildern? Zurück zum Fotoalbum! – Ein Workshop für zwei Generationen

Termin: 28. bis 30. Juni 2017 (28. Juni von 9:00 bis 13:25 Uhr, 29. & 30. Juni von 8:00 bis 13:25 Uhr)

Ort: Gesamtschule Nippes, Paul-Humburg-Straße 13, 50737 Köln

Workshopleitung: Anna Hepp (Kölner Künstlerin) und Dominik Bühler (SK Stiftung Kultur)

Teilnahme: Offen für Personen ab 55 Jahren & Schüler*innen des 6. Jahrgangs der Gesamtschule Nippes

Anmeldung:  bis  21. Juni 2017 an Dominik Bühler, Tel.: 0221.88895 108, E-Mail: buehler@sk-kultur.de

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderfond Kultur & Alter).

Empfehlung: Fortbildung zum intergenerationellen Lernen in der Kulturarbeit

Wir empfehlen die Fortbildung “Voneinander – Miteinander. Methoden für intergenerationelles Lernen in der Kulturarbeit”, den kubia – das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion in Kooperation mit der Melanchthon Akademie am 8. Mai 2017 in Köln veranstaltet.

In dem Workshop “werden Methoden aus intergenerationellen Projekten – wie biografische Zugangswege oder Methoden zum Perspektivwechsel – vorgestellt und ausprobiert”. Weitere Infos unter www.ibk-kubia.de/angebote/fortbildung/voneinander-miteinander/.

Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin aus dem Workshop “Porträtfotografie mit einer selbstgebauten Lochkamera”

“Großes Lob für diesen Workshop!

Jung und Alt zusammen beim Bau von Lochkameras aus Keks- und Chipsdosen, beim Fotografieren damit und in der Dunkelkammer. Kids, die das Handy kaum noch aus der Hand legen, blitzschnelle Fotos gewohnt sind, sind mit großem Interesse und Geduld dabei, eine alte Technik zu erkunden, die ganz anders ist. Zeit spielt hier eine andere, große Rolle. Sonne, Wolken, Schatten verändern alles, kalkulierbar ist nicht alles und oft ist in der Entwicklerschale nur ein schwarzes Stück Fotopapier. Also: weitermachen, Belichtung ändern, Standort, Motiv, dabei gibt es keinen Erfahrungsvorsprung der “Alten”.

Die gemeinsame Präsentation des Projekts beim Schulfest brachte noch eine schöne Erfahrung und das kam so: Die Besucher standen ein wenig ratlos in unserer Ausstellung und ich bot Hilfe an, sollten sie Erklärungen wollen. Nach zwei, drei Runden leicht heiser, änderte ich die Taktik und verwies stattdessen auf Didi und Nora, zwei junge Teilnehmer des Workshops mit der Bemerkung: Falls Sie Fragen haben, hier sind die Experten. Beide übernahmen diese neue Rolle als Guide sofort ganz souverän und kenntnisreich und mit deutlicher Freude!

Also, ein sehr schönes Thema, kompetente und inspirierende Leitung durch die zwei Künstler, Johanna Reich und Stefan Sillies, sowie die gute Begleitung des Projektes durch Dominik Bühler von der Stiftung ergaben unterm Strich ein hervorragendes Projekt mit dem Alle glücklich waren.

Merci!”

Fotos vom Workshop “Morphing / Me”

Fotodokumentation von Janet Sinica:

 

 

 

 

 

 

 

 

Workshops zur Porträtfotografie in den Osterferien

Morphing (Bild: Daniel Craig in Paris at a premiere of “Millenium: the girl with the dragon tattoo”, Author: Georges Biard, 2012)

In den Osterferien veranstalten wir unsere nächsten generationenübergreifenden Kunstprojekte. Beide Workshops beschäftigen sich mit einem zentralen Thema der Kunstgeschichte, dem Porträt, und finden im Rahmen der Ausstellung “Mit anderen Augen – Das Porträt in der zeitgenössischen Kunst” statt. Wir freuen uns auf Anmeldungen!

Morphing / Me – Digitale Porträts ganz normaler Helden
Ein Workshop für Männer aus zwei Generationen
Termin: 21. bis 22. März 2016 (Osterferien), 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Mediapark 7, 50670 Köln, Raum 222 (2. Etage)
Künstlerische Leitung: Johanna Reich & Thorsten Kleinschmidt
Teilnahme: Offen für sechs Jungen von 14 bis 17 und sechs Männer ab 55 Jahren
Teilnahmebeitrag: 15 € / ermäßigt 8 €
Anmeldung: bis 16. März 2016 an Dominik Bühler, Tel.: 0221.88895 108, E-Mail: buehler@sk-kultur.de

Ein digitales Porträtbild zu erstellen, bietet die Möglichkeit neue Welten zu erschaffen und eigene Geschichten zu erzählen: Im Projekt Morphing / Me lassen wir fremde Porträts mit den eigenen verschmelzen. Unterschiedliche Menschen, Romanfiguren, Stars oder Comic-Helden haben uns im Laufe der Zeit fasziniert oder beeinflusst. Wer diese Persönlichkeiten sind oder wie sich die Wahl der Idole im Laufe der Jahre verändert hat, werden wir anhand von selbst aufgenommenen Morphingporträts erzählen.
Jeder Teilnehmer darf sich anhand von mitgebrachten Fotos oder Bildern aus dem Internet einige Helden – oder Antihelden – aussuchen, mit denen er sein eigenes Porträt verschmelzen möchte. An Laptops und Tablets werden wir mit Filmschnittprogrammen und Morphing Apps ein Videoporträt erstellen und beim Erlernen von digitaler Bildbearbeitung auch darüber diskutieren, in welchem Maße Bilder heute manipuliert werden können.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Technisches Equipment ist vorhanden, eigene Kameras, Tablets oder Laptops dürfen aber gerne mitgebracht werden.

Porträt goes Selfie – Fotografie im perfekten Licht
Ein Workshop für zwei Generationen
Termin: 30. März bis 1. April 2016 (Osterferien), 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Mediapark 7, 50670 Köln, Raum 222 (2. Etage)
Künstlerische Leitung: Anna Hepp & Philipp Imlau
Teilnahme: Offen für sechs Jugendliche von 13 bis 18 und sechs Personen ab 55 Jahren
Teilnahmebeitrag: 15 € / ermäßigt 8 €
Anmeldung: bis 23. März 2016 an Dominik Bühler, Tel.: 0221.88895 108, E-Mail: buehler@sk-kultur.de

Die Absicht eines Porträts ist es, neben der Darstellung körperlicher Ähnlichkeit auch das Wesen bzw. die Persönlichkeit der porträtierten Person zum Ausdruck zu bringen. Daher zeigt das Porträt wegen der Bedeutung der menschlichen Mimik in der Regel das Gesicht der Person. Das Selfie ist die aktuelle Form des Selbstporträts. Es wird meist aus der eigenen Hand aufgenommen, ist oft in sozialen Netzwerken wie Facebook, Snapchat oder Instagram zu finden und bildet eine oder mehrere Personen ab.
Im Workshop Porträt goes Selfie beschäftigen wir uns mit Beispielen aus der klassischen Porträtfotografie und erproben verschiedene Porträtarten. Dabei legen wir den Fokus auf das Licht und experimentieren mit Rembrandtschem Dreieck, Teilungslicht, Spitzlicht oder Beautylicht. Wofür ist eigentlich ein Hintergrundlicht gut? Und worin unterscheiden sich Porträts, die mit Aufhellung, Lichtwanne/Softbox, Schirm oder lediglich vorhandenem Licht fotografiert werden? Welche Tricks können angewendet werden, wenn kein Lichtequipment vorhanden ist? Wie kann man das Selfie mit den technischen Mitteln der Porträtfotografie optimieren? Diesen Fragen stellen wir uns und inszenieren zum Abschluss die schönsten Porträtarten als Selfies. Alle Teilnehmenden erhalten mind. ein Selbstporträt zum Mitnehmen.
Vorkenntnisse und eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich.

Impressionen vom Workshop “Das Fremde und das Eigene”

Foto: Janet Sinica

Vergangene Woche Woche haben wir einen Generationenblog-Workshop in der Katharina-Henoth-Gesamtschule veranstaltet und sind noch immer beglückt und fasziniert von den tollen Teilnehmenden und den spannenden Erfahrungen, die geteilt wurden.

Die Teilnehmenden haben fleißig fotografiert und Artikel auf dem Blog veröffentlicht. Sie sind in der Kategorie und im Thema “Das Fremde und das Eigene” zu finden: www.generationenblog.de/thema/das-eigene-und-das-fremde/.

Während des Workshops hat die Fotografin Janet Sinica Bilder gemacht. Auf unserer Webseite sind einige dieser Impressionen zu sehen.

Das Eigene und das Fremde – Perspektiven von Jung und Alt

Foto von Johanna Reich aus dem Workshop “Freundschaft und Liebe” (2015)

Ein Workshop für zwei Generationen

Freie Plätze für alle ab 55 Jahren. Jetzt anmelden!

Im vierten Generationenblog-Workshop beschäftigen sich Jung und Alt gemeindam mit dem Thema “Das Eigene und das Fremde”. Im Generationendialog setzten sie sich mit den unterschiedlichen und gemeinsamen Sichtweisen auf die Begriffe Fremd und Eigen auseinander, sprechen über unterschiedliche Erfahrungen, lassen sich von Kunstwerken inspiririeren, erarbeiten eigene Gedanken, Fotografien und Texte und lernen, diese auf dem Generationenblog zu veröffentlichen.

Gearbeitet wird mit Tablet-PCs, mit denen getextet, fotografiert und auf den Blog hochgeladen werden kann. Vorkenntnisse und eigenes Equipment sind für die Teilnahme nicht erforderlich.

Zur Inspiration findet sich hier ein Text zum Thema “Das Eigene und das Fremde”. Eindrücke und Artikel aus dem letzten Generationenblog-Workshop zum Thema “Freundschaft und Liebe” sind unter hier zu finden.

Workshopleitung: Dominik Bühler, Birgit Hauska und Johanna Reich

Termin: Mo., 25. bis Fr., 29. Januar 2016, 10-14 Uhr

Ort: Katharina-Henoth-Gesamtschule (Kalk/Höhenberg), Adalbertstraße 17, 51103 Köln

TeilnehmerInnen: 8 Schülerinnen & Schüler des Jahrgangs 11 und 8 Personen ab 55 Jahren

Wir bitten um eine Anmeldung bis spätestens 20. Januar 2016.
Kontakt: Dominik Bühler, 0221-888 95-108, buehler@sk-kultur.de.

Der Workshop wird veranstaltet in Kooperation mit der Katharina-Henoth-Gesamtschule in Köln.

Das Eigene & das Fremde

Die Begegnung mit dem Fremden ist heute alltäglich. Schülerinnen & Schüler mit und ohne Migrationshintergrund lernen gemeinsam. Reisen in ferne Länder sind in der globalisierten Welt beinahe selbstverständlich. Es gibt eine Neugier gegenüber ausländischem Essen und wir lieben von Immigranten geführte Restaurants. Treffend formulierte Karl Valentin in Die Fremden (1940) „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“. Also besteht das Fremde nur mit seinem Gegensatz, dem Eigenen und wird nur in der Abgrenzung zum Eigenen wahrgenommen. Maßgeblich bestimmt wird die Wechselbeziehung dabei durch den jeweiligen Blickwinkel: Aus welcher Perspektive blicken wir auf das Eigene und das Fremde und wie sieht die Sichtweise der jeweils anderen Generation dazu aus? Wo findet sich das Eigene im Fremden?

Mit  der aktuellen Flüchtlingsdebatte scheint ein Unbehagen gegenüber dem Fremden aufzuziehen. Was empfinden wir als fremd und was ist uns eigen? Gibt es eindeutige Grenzen? Wo begegnet uns das Fremde, Unbekannte in der eigenen Lebenswelt? Wann nehmen wir etwas als eigen und zu uns gehörig wahr? Wie fühlt sich das Eigene, Vertraute an und wie das Fremde? Eignen wir uns nicht ständig Neues, Unbekanntes und vormals Fremdes an?

Im Generationendialog haben wir uns mit den unterschiedlichen und gemeinsamen Sichtweisen auf die Begriffe Fremd und Eigen auseinandergesetzt. Anhand ausgewählter künstlerischer Positionen untersuchten wir Wechselbeziehungen zwischen dem Fremden im Eigenen und dem Eigenen im Fremden. Persönliche Erfahrungen und Erlebnisse aus zwei Generationen wurden in Fotografien und Texten erarbeitet und hier auf dem Generationenblog veröffentlicht.

Gearbeitet wurde mit Tablet-PCs, mit denen getextet, fotografiert und auf den Blog hochgeladen werden konnte. Vorkenntnisse und eigenes Equipment waren für die Teilnahme nicht erforderlich.

Der Workshop fand vom 25.-29. Januar 2016 in der  Katharina-Henoth-Gesamtschule-Köln statt und wurde von Dominik Bühler, Birgit Hauska und Johanna Reich geleitet. Weitere Informationen finden sich hier.

Fotos vom Workshop “Freundschaft und Liebe”

Nicht nur die Artikel, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern veröffentlicht wurden, auch die Fotos, die die Fotografin Janet Sinica vom Workshop gemacht hat, zeugen von der tollen Arbeitsatmosphäre und den schönen Erfahrungen, die wir im Workshop machen durften.

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Bilder aus dem Workshop “Freundschaft und Liebe”

Seit drei Tagen denken junge und ältere GenerationenbloggerInnen gemeinsam über Freundschaft und Liebe nach. Die ersten Artikel mit Fotografien und Texten zu den Themen sind bereits veröffentlicht.

Hier ein paar Bilder aus dem Workshop, der noch bis Freitag in der Max-Ernst-Gesamtschule in Köln-Bocklemünd stattfindet. Am Samstag, 20. Juni, präsentieren wir die Ergebnisse des Workshops von 14 bis 17 Uhr beim Schulfest in Raum H919.


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Freundschaft und Liebe – Perspektiven von Jung und Alt in Fotografie und Text

Liebe. Katalog zur Ausstellung "Liebe" im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein vom 22.3.-29.6.2014. Hg. v. Barbara J. Scheuermann/Cathrin Langanke. Kerber Verlag 2014

Liebe. Katalog zur Ausstellung “Liebe” im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein vom 22.3.-29.6.2014. Hg. v. Barbara J. Scheuermann/Cathrin Langanke. Kerber Verlag 2014


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“Und Deine Welt – (un)bekannte Dinge von gestern und heute” – Ein Workshop für zwei Generationen

Im Juni 2014 fand an der Max-Ernst-Gesamtschule in Köln-Bocklemünd der Workshop “Und Deine Welt – (un)bekannte Dinge von gestern und heute” statt. Unter Leitung der Medienkünstlerinnen Johanna Reich und Pauline M’barek begaben sich Schülerinnen und Schüler und ältere Menschen auf eine Zeitreise von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Gemeinsam gestalteten sie mit Fotokamera, Tablet-PC und Zeichnungen von Hand ein Archiv der vergessenen oder unbekannten Alltagsgegenstände. Impressionen vom Workshop und der entstandene Animationsfilm lassen sich unter www.generationenblog.de/und-deine-welt-2014 bewundern.

Der Workshop wurde von der SK Stiftung Kultur in Kooperation mit der Max-Ernst-Gesamtschule (Köln) veranstaltet.

Bericht vom Workshop

Eine Mandelmühle, eine Rechenmaschine, ein Teppichklopfer, ein Butterstampfer, eine Mokkamühle, ein Fusselsbüttchen, ein Tabletstift, ein Spielkonsolen-Controller, ein iPhone – das waren nur einige „Arbeitsgegenstände“ aus dem Workshop „…und Deine Welt – (un)bekannte Dinge von gestern und heute“.  Zehn Jugendliche im Alter von 12 bis 13 Jahren arbeiteten kreativ eine ganze Woche gemeinsam mit acht Teilnehmern zwischen 53 und 77 Jahren im Kunstraum der Max-Ernst-Gesamtschule und hatten viel Spaß miteinander. Gemeinsam in „gemischten“ Generationengruppen animierten wir die mitgebrachten Gegenstände zu kleinen Filmbeiträgen.  Und am Ende der Woche bauten wir aus 18 Kapiteln unseren „…und Deine Welt“-Film, den wir am letzten Arbeitstag öffentlich zeigten und dabei viel Beifall einheimsten.

Wir übten uns im Vorstellungsvermögen, in Kindheitserinnerungen und in der sprachlichen Beschreibung bekannter und unbekannter Dinge unserer Lebenswelten. Festgehalten wurden unsere Vermutungen und unser Wissen mit einem Tonaufnahmegerät. Und die Aufnahmen wurden später zum Tonbeitrag unserer eigenen Stopp-Trick-Technik-Animationen. Ganz nebenbei setzten wir uns mit Fragen auseinander, warum wir nicht einfach die Kameraaufnahmefunktion benutzen, sondern die viel zeitaufwändigere Einzelbildtechnik des Animierens. Schön war auch die Mischung von herkömmlichen Basteltechniken, Malen, Zeichnen und Kneten zur Herstellung  unserer Requisiten oder sonstiger Hilfsmittel beim Geschichtenerzählen. So flossen analoge „Handarbeit“ und Einsatz neuer Medien zusammen. Nebenbei lernten wir künstlerische Basics zum Bildausschnitt oder zur Verwendung von Farbe kennen und verstehen.

Neben dem Erlernen der Animationsfilmtechniken brachten wir uns gegenseitig ein Stück Zeitgeschichte näher. Wir haben also wirklich miteinander, voneinander und übereinander gelernt und im Ohr habe ich noch Fragen wie: Wie habt ihr Euch denn damals überhaupt verabredet und was habt ihr gespielt, als es noch keine Handys gab?

Gelohnt hat sich das Mitmachen für mich allemal….

Eindrücke von den ersten beiden Workshop-Tagen

Am zweiten Tag des Workshop “Arbeit und Geld – Perspektiven von Alt und Jung auf www.generationenblog.de” geht es los mit dem Fotografieren. Zunächst widmen sich die TeilnehmerInnen sachlichen Portraits.

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